Zahlen, Technik & Produktion

Systems Engineering

Bachelor

© Julián Rovagnati / fotolia.com

Steckbrief

Viele technische Produkte sind heute in hohem Maße mit elektrotechnischen und regelungstechnischen Komponenten ausgestattet. Die Bedeutung der Steuerungssoftware nimmt stark zu und technische Produkte müssen von Anfang an als ein integriertes System geplant werden, wobei stets die Interaktion zwischen Software und Hardware in einem Co-Design-Konzept zu berücksichtigen ist. Daher steigt auch die Anforderung an Ingenieure, das System als Ganzes zu betrachten und dabei die interdisziplinäre Denkweise anzuwenden. Die Zusammenarbeit der ingenieurwissensc... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

7 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
210CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Viele technische Produkte sind heute in hohem Maße mit elektrotechnischen und regelungstechnischen Komponenten ausgestattet. Die Bedeutung der Steuerungssoftware nimmt stark zu und technische Produkte müssen von Anfang an als ein integriertes System geplant werden, wobei stets die Interaktion zwischen Software und Hardware in einem Co-Design-Konzept zu berücksichtigen ist. Daher steigt auch die Anforderung an Ingenieure, das System als Ganzes zu betrachten und dabei die interdisziplinäre Denkweise anzuwenden. Die Zusammenarbeit der ingenieurwissenschaftlichen Gebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik ist geradezu zwingend erforderlich; woraus die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Qualifikation in den drei erwähnten Fachdisziplinen mit dem Fokus auf interdisziplinärer Systementwicklung entsteht.

Der Bachelorstudiengang Systems Engineering wird von drei Fachbereichen getragen:

  • Fachbereich 01: Physik / Elektrotechnik,
  • Fachbereich 03: Mathematik / Informatik und
  • Fachbereich 04: Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik (federführend).

Somit bietet dieser Studiengang Qualifikationen in den drei Grunddisziplinen Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau, mit denen Studierende interdisziplinäre Arbeitsweisen erlernen und dabei technische Systeme ganzheitlich betrachten. Durch die vier angebotenen Spezialisierungsrichtungen haben Studierende die Möglichkeit, ihr gewonnenes theoretisches Wissen aus drei Fachdisziplinen zu erweitern mit Spezialkenntnissen in einem oder mehreren Bereichen der

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebetteten Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik oder
  • Raumfahrtsystemtechnik.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

BachelorabsolventInnen des Fachs Systems Engineering sind in der Lage das System als Ganzes zu betrachten. Die systemtechnischen Grundlagen in den drei Kerndisziplinen (Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau) kommen schon im Bachelorstudium durch Lehrprojekte zum praktischen Einsatz. Zusätzlich wird ihr Wissen wird in einer der vier Spezialisierungsrichtungen vertieft. Durch den obligatorischen General Studies - Bereich im Curriculum werden auch fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen übermittelt. Somit bietet sich unseren AbsolventInnen ein sehr breites Arbeitsfeld:

Sie finden ihren Einsatz in Wirtschaft und Industrie, wie z.B. Entwicklung und Programmierung komplexer Anlagen und Systeme, aber auch in der Betriebsorganisation wie z.B. Arbeitsvorbereitung und Technische EDV.

Zudem bietet das Studium eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Fortsetzung des Studiums im u.a. Masterstudiengang Systems Engineering der Universität Bremen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss des Bachelorstudiums Systems Engineering berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Bachelorstudium umfasst 210 Leistungspunkte (Credit Points, CP) nach dem European Credit Transfer System. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 7 Fachsemestern.

Studieninhalte:

Neben den Grundlagen und Grundqualifikationen in den drei Kerndisziplinen des Studiengangs (Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau), die in den ersten Semestern des Curriculums verankert sind, erhalten Studierende in Form von Vorlesungen, Praktika, Laboren und Projekten die Möglichkeit, ihre fächerübergreifenden Denk- und Arbeitsweisen auszubilden. Sie lernen, konventionelle Lösungen zu überdenken und durch oft kostengünstigere und leistungsfähigere integrierte Systeme zu ersetzen.

Neben der Breite und dem integrativen Charakter des Studiums bietet der Bachelorstudiengang Systems Engineering Studierenden die Möglichkeit, vertiefte Kenntnisse in einem Spezialisierungsgebiet zu erwerben:

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebettete Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik und
  • Raumfahrtsystemtechnik.

Ein verpflichtendes Praktikum, welches in Deutschland oder im Ausland für die Dauer von 10 Wochen absolviert werden kann, ist Bestandteil des Curriculums.

Studienabschnitte

Während der ersten Semester werden hauptsächlich Grundlagen der einzelnen Disziplinen vermittelt. Hierzu fungieren folgende Module:

  • Mathematik für Systems Engineering I, II und III (je 8 CP),
  • Praktische Informatik 1 (8 CP) und Praktische Informatik 2 (6 CP),
  • Grundlagen der Elektrotechnik (12 CP),
  • Technische Mechanik (4 CP),
  • Konstruktionslehre 1 (6 CP),
  • Werkstofftechnik 1 (5 CP),
  • Systemtheorie (4 CP),
  • Lehrprojekt: Einführung in Systems Engineering (8 CP),
  • Wissenschaftliches Arbeiten - Propädeutik (1 CP),
  • das Softwaretechnik-Projekt (11 CP) sowie die Vorlesung zum Softwaretechnikprojekt (5 CP),
  • Messtechnik mit Labor (7 CP) und
  • Technische Informatik 1 (8 CP).

Später im Studium kommen folgende Module dazu:

  • Technische Informatik 2 (8 CP),
  • Grundlagen der Regelungstechnik inkl. Praktikum (7 CP),
  • Grundlagen der Produktionstechnik (9 CP),
  • Projekt Systemtechnik (17 CP).

Ab dem vierten Semester wird eine Anzahl an Wahlpflicht (Teil-)Modulen angeboten. In den Spezialisierungsmodulen I (3 x 6 CP) wird in jeder Spezialisierungsrichtung eine Auswahl an verschiedenen Lehrangeboten gestaltet. Darüber hinaus wird im Spezialisierungsmodul II (6 CP) die Möglichkeit angeboten, das eigene Spezialwissen mit dem Lehrangebot anderer Spezialisierungsrichtungen zu erweitern.

Durch das Praxismodul (12 CP) kommt im siebten Semester die Praxisorientierung und das "Hands-On"-Konzept, welches auch an den Lehrprojekten zu erkennen ist, zur Geltung.

Den Abschluss des Studiums bildet das Bachelor- Abschlussmodul in Form einer Bachelorarbeit inkl. Kolloquium und Workshop (15 CP).

Während des Studiums sind Module im General Studies-Bereich und Schlüsselqualifikationen zu absolvieren.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden.

Semester
Pflichtbereich inkl. Lehrprojekte, 177 CP

Spezialisierungs- und GS-Bereich, 33 CP
7. Praxismodul, 12 CP
Bachelor - Abschlussmodul, 15 CP



6. Grundlagen der Regelungstechnik + Praktikum Regelungstechnik, 7 CPGrundlagen der Produktionstechnik, 9 CP

Projekt Systemtechnik, 17 CP

Spezialisierungsmodul I, 6 CPSpezialisierungsmodul II, 6 CP
5. Technische Informatik 2, 8 CPSpezialisierungsmodul I, 6 CPGS-Bereich, 3 CP
4. Technische Informatik 1, 8 CPMesstechnik mit Labor, 7 CP


Softwaretechnikprojekt, 11 CP
Spezialisierungsmodul I, 6 CPGS-Bereich: Schlüsselqualifikation, 6 CP
3. Mathematik für SE 3, 8 CPSystemtheorie, 4 CPWerkstofftechnik 1, 5 CPKonstruktionslehre 1, 4 CP
2. Mathematik für SE 2, 8 CPPraktische Informatik 2, 6CPGrundlagen der Elektrotechnik A 1/2, 12 CPTechnische Mechanik, 4 CPSoftwareprojekt 1 - Vorlesung, 5 CP
1. Mathematik für SE 1, 8 CPPraktische Informatik 1, 8 CPWissenschaftliches Arbeiten - Propädeutikum, 1 CPLehrprojekt: Einführung in Systems Engineering, 8 CP

CP = Credit Points, Sem. = Semester.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Das Studium definiert Pflichtmodule wie im Studienverlaufsplan dargestellt.
Im Wahlpflichtbereich (bzw. Wahlbereich) befinden sich die Spezialisierungsmodule sowie der gesamte General Studies - Bereich. Diese Module können, je nach individueller Planung, entweder zur Abrundung eines berufsbezogenen Abschlusses B.Sc., zur Vorbereitung auf ein anschließendes Studium mit dem Abschluss M.Sc. oder (in Grenzen) zur Vorbereitung auf ein anschließendes M.Sc.- Studium in einem anderen Fach genutzt werden, z.T. mit Speziallehrveranstaltungen der beteiligten Fachbereiche.

Die fachlichen Inhalte des Moduls Software-Projekt im 2. Studienjahr und des Systemtechnik-Projekts kann jeweils aus einem jährlichen Angebot gewählt werden.

Somit werden im Pflichtbereich alle grundlegenden Kenntnisse und Kompetenzen, welche für eine Qualifizierung im Bereich Systems Engineering nötig sind, vermittelt. Darüber hinaus wurde bei der Gestaltung des Studiums auch auf möglichst große Wahlmöglichkeiten geachtet.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Neben den klassischen Lehrveranstaltungsformen (z.B. Vorlesungen, Übungen oder Labore) wird viel Wert auf teamorientierte Arbeitsweisen gelegt, die in mehreren Projekten vermittelt werden.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

In höheren Semestern wird Studierenden die Möglichkeit geboten, vertiefte Kenntnisse in einer der vier Spezialisierungsrichtungen

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebettete Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik oder
  • Raumfahrtsystemtechnik

zu erwerben.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Bestandteil des Curriculums ist das Praxismodul. Das Praxismodul bzw. Praktikum kann in Deutschland oder im Ausland absolviert werden und dauert 10 Wochen.

Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt und/oder ein Auslandssemester sind kein obligatorischer Teil des Curriculums. Beides ist aber möglich und erwünscht.

Prüfungen und Prüfungsformen

Prüfungen werden in Formen gemäß dem AT MPO und in Formen, die in der fachspezifischen Prüfungsordnung definiert sind, durchgeführt.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Dieser Studiengang richtet sich an Studierende, die hervorragende Kompetenzen und eine Vorliebe für naturwissenschaftliche und technische Fächer haben.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Das Bachelorstudium Systems Engineering kann nur zum Wintersemester angefangen werden.

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

7 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
210CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

7 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Der Bachelorstudiengang Systems Engineering bietet Möglichkeiten für die Einbindung der Studierenden in die oft interdisziplinäre Forschung der Fachbereiche, die den Studiengang durchführen:

  • Fachbereich 01: Physik / Elektrotechnik
  • Fachbereich 03: Mathematik / Informatik
  • Fachbereich 04: Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik (federführend).

Lehrende

An dem Studiengang Systems Engineering sind Lehrende der drei Fachbereiche 01, 03 und 04 beteiligt.

Studierende

25 Studentinnen
165 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Systems Engineering
E-Mail: stugase(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ing. Bernd Kuhfuß
Gebäude: FZB
E-Mail: bkuhfuss(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-64800

Studienzentrum

Thomas Bruns
Gebäude: FZB, Raum: 2200
E-Mail: thbruns(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64997
Dr. sc. Iva Bačić
Gebäude: FZB, Raum: 0140
E-Mail: bacic(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64819

nach Vereinbarung

Praxisbüro

Björn Schröder
Gebäude: FZB, Raum: 2230
E-Mail: praxis04(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-64785

Sprechzeiten: Di und Do, 10:00 - 12:00 Uhr

Geschäftsstelle des Studiengangs

Maike Göbel
Gebäude: FZB, Raum: 2210
E-Mail: magoebel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-64992

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Bettina Arena
Gebäude: FZB, Raum: 2150
E-Mail: arena(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64999

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Maike Göbel
Gebäude: FZB, Raum: 2210
E-Mail: magoebel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-64992

Stand der Informationen

13.11.2018
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Viele technische Produkte sind heute in hohem Maße mit elektrotechnischen und regelungstechnischen Komponenten ausgestattet. Die Bedeutung der Steuerungssoftware nimmt stark zu und technische Produkte müssen von Anfang an als ein integriertes System geplant werden, wobei stets die Interaktion zwischen Software und Hardware in einem Co-Design-Konzept zu berücksichtigen ist. Daher steigt auch die Anforderung an Ingenieure, das System als Ganzes zu betrachten und dabei die interdisziplinäre Denkweise anzuwenden. Die Zusammenarbeit der ingenieurwissenschaftlichen Gebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik ist geradezu zwingend erforderlich; woraus die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Qualifikation in den drei erwähnten Fachdisziplinen mit dem Fokus auf interdisziplinärer Systementwicklung entsteht.

Der Bachelorstudiengang Systems Engineering wird von drei Fachbereichen getragen:

  • Fachbereich 01: Physik / Elektrotechnik,
  • Fachbereich 03: Mathematik / Informatik und
  • Fachbereich 04: Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik (federführend).

Somit bietet dieser Studiengang Qualifikationen in den drei Grunddisziplinen Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau, mit denen Studierende interdisziplinäre Arbeitsweisen erlernen und dabei technische Systeme ganzheitlich betrachten. Durch die vier angebotenen Spezialisierungsrichtungen haben Studierende die Möglichkeit, ihr gewonnenes theoretisches Wissen aus drei Fachdisziplinen zu erweitern mit Spezialkenntnissen in einem oder mehreren Bereichen der

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebetteten Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik oder
  • Raumfahrtsystemtechnik.
Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

BachelorabsolventInnen des Fachs Systems Engineering sind in der Lage das System als Ganzes zu betrachten. Die systemtechnischen Grundlagen in den drei Kerndisziplinen (Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau) kommen schon im Bachelorstudium durch Lehrprojekte zum praktischen Einsatz. Zusätzlich wird ihr Wissen wird in einer der vier Spezialisierungsrichtungen vertieft. Durch den obligatorischen General Studies - Bereich im Curriculum werden auch fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen übermittelt. Somit bietet sich unseren AbsolventInnen ein sehr breites Arbeitsfeld:

Sie finden ihren Einsatz in Wirtschaft und Industrie, wie z.B. Entwicklung und Programmierung komplexer Anlagen und Systeme, aber auch in der Betriebsorganisation wie z.B. Arbeitsvorbereitung und Technische EDV.

Zudem bietet das Studium eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Fortsetzung des Studiums im u.a. Masterstudiengang Systems Engineering der Universität Bremen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss des Bachelorstudiums Systems Engineering berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Bachelorstudium umfasst 210 Leistungspunkte (Credit Points, CP) nach dem European Credit Transfer System. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 7 Fachsemestern.

Studieninhalte:

Neben den Grundlagen und Grundqualifikationen in den drei Kerndisziplinen des Studiengangs (Elektrotechnik, Informatik und Produktionstechnik/Maschinenbau), die in den ersten Semestern des Curriculums verankert sind, erhalten Studierende in Form von Vorlesungen, Praktika, Laboren und Projekten die Möglichkeit, ihre fächerübergreifenden Denk- und Arbeitsweisen auszubilden. Sie lernen, konventionelle Lösungen zu überdenken und durch oft kostengünstigere und leistungsfähigere integrierte Systeme zu ersetzen.

Neben der Breite und dem integrativen Charakter des Studiums bietet der Bachelorstudiengang Systems Engineering Studierenden die Möglichkeit, vertiefte Kenntnisse in einem Spezialisierungsgebiet zu erwerben:

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebettete Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik und
  • Raumfahrtsystemtechnik.

Ein verpflichtendes Praktikum, welches in Deutschland oder im Ausland für die Dauer von 10 Wochen absolviert werden kann, ist Bestandteil des Curriculums.

Studienabschnitte

Während der ersten Semester werden hauptsächlich Grundlagen der einzelnen Disziplinen vermittelt. Hierzu fungieren folgende Module:

  • Mathematik für Systems Engineering I, II und III (je 8 CP),
  • Praktische Informatik 1 (8 CP) und Praktische Informatik 2 (6 CP),
  • Grundlagen der Elektrotechnik (12 CP),
  • Technische Mechanik (4 CP),
  • Konstruktionslehre 1 (6 CP),
  • Werkstofftechnik 1 (5 CP),
  • Systemtheorie (4 CP),
  • Lehrprojekt: Einführung in Systems Engineering (8 CP),
  • Wissenschaftliches Arbeiten - Propädeutik (1 CP),
  • das Softwaretechnik-Projekt (11 CP) sowie die Vorlesung zum Softwaretechnikprojekt (5 CP),
  • Messtechnik mit Labor (7 CP) und
  • Technische Informatik 1 (8 CP).

Später im Studium kommen folgende Module dazu:

  • Technische Informatik 2 (8 CP),
  • Grundlagen der Regelungstechnik inkl. Praktikum (7 CP),
  • Grundlagen der Produktionstechnik (9 CP),
  • Projekt Systemtechnik (17 CP).

Ab dem vierten Semester wird eine Anzahl an Wahlpflicht (Teil-)Modulen angeboten. In den Spezialisierungsmodulen I (3 x 6 CP) wird in jeder Spezialisierungsrichtung eine Auswahl an verschiedenen Lehrangeboten gestaltet. Darüber hinaus wird im Spezialisierungsmodul II (6 CP) die Möglichkeit angeboten, das eigene Spezialwissen mit dem Lehrangebot anderer Spezialisierungsrichtungen zu erweitern.

Durch das Praxismodul (12 CP) kommt im siebten Semester die Praxisorientierung und das "Hands-On"-Konzept, welches auch an den Lehrprojekten zu erkennen ist, zur Geltung.

Den Abschluss des Studiums bildet das Bachelor- Abschlussmodul in Form einer Bachelorarbeit inkl. Kolloquium und Workshop (15 CP).

Während des Studiums sind Module im General Studies-Bereich und Schlüsselqualifikationen zu absolvieren.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden.

Semester
Pflichtbereich inkl. Lehrprojekte, 177 CP

Spezialisierungs- und GS-Bereich, 33 CP
7. Praxismodul, 12 CP
Bachelor - Abschlussmodul, 15 CP



6. Grundlagen der Regelungstechnik + Praktikum Regelungstechnik, 7 CPGrundlagen der Produktionstechnik, 9 CP

Projekt Systemtechnik, 17 CP

Spezialisierungsmodul I, 6 CPSpezialisierungsmodul II, 6 CP
5. Technische Informatik 2, 8 CPSpezialisierungsmodul I, 6 CPGS-Bereich, 3 CP
4. Technische Informatik 1, 8 CPMesstechnik mit Labor, 7 CP


Softwaretechnikprojekt, 11 CP
Spezialisierungsmodul I, 6 CPGS-Bereich: Schlüsselqualifikation, 6 CP
3. Mathematik für SE 3, 8 CPSystemtheorie, 4 CPWerkstofftechnik 1, 5 CPKonstruktionslehre 1, 4 CP
2. Mathematik für SE 2, 8 CPPraktische Informatik 2, 6CPGrundlagen der Elektrotechnik A 1/2, 12 CPTechnische Mechanik, 4 CPSoftwareprojekt 1 - Vorlesung, 5 CP
1. Mathematik für SE 1, 8 CPPraktische Informatik 1, 8 CPWissenschaftliches Arbeiten - Propädeutikum, 1 CPLehrprojekt: Einführung in Systems Engineering, 8 CP

CP = Credit Points, Sem. = Semester.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Das Studium definiert Pflichtmodule wie im Studienverlaufsplan dargestellt.
Im Wahlpflichtbereich (bzw. Wahlbereich) befinden sich die Spezialisierungsmodule sowie der gesamte General Studies - Bereich. Diese Module können, je nach individueller Planung, entweder zur Abrundung eines berufsbezogenen Abschlusses B.Sc., zur Vorbereitung auf ein anschließendes Studium mit dem Abschluss M.Sc. oder (in Grenzen) zur Vorbereitung auf ein anschließendes M.Sc.- Studium in einem anderen Fach genutzt werden, z.T. mit Speziallehrveranstaltungen der beteiligten Fachbereiche.

Die fachlichen Inhalte des Moduls Software-Projekt im 2. Studienjahr und des Systemtechnik-Projekts kann jeweils aus einem jährlichen Angebot gewählt werden.

Somit werden im Pflichtbereich alle grundlegenden Kenntnisse und Kompetenzen, welche für eine Qualifizierung im Bereich Systems Engineering nötig sind, vermittelt. Darüber hinaus wurde bei der Gestaltung des Studiums auch auf möglichst große Wahlmöglichkeiten geachtet.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Neben den klassischen Lehrveranstaltungsformen (z.B. Vorlesungen, Übungen oder Labore) wird viel Wert auf teamorientierte Arbeitsweisen gelegt, die in mehreren Projekten vermittelt werden.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

In höheren Semestern wird Studierenden die Möglichkeit geboten, vertiefte Kenntnisse in einer der vier Spezialisierungsrichtungen

  • Automatisierungstechnik und Robotik,
  • Eingebettete Systeme und Systemsoftware,
  • Produktionstechnik oder
  • Raumfahrtsystemtechnik

zu erwerben.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Bestandteil des Curriculums ist das Praxismodul. Das Praxismodul bzw. Praktikum kann in Deutschland oder im Ausland absolviert werden und dauert 10 Wochen.

Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt und/oder ein Auslandssemester sind kein obligatorischer Teil des Curriculums. Beides ist aber möglich und erwünscht.

Prüfungen und Prüfungsformen

Prüfungen werden in Formen gemäß dem AT MPO und in Formen, die in der fachspezifischen Prüfungsordnung definiert sind, durchgeführt.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Dieser Studiengang richtet sich an Studierende, die hervorragende Kompetenzen und eine Vorliebe für naturwissenschaftliche und technische Fächer haben.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Das Bachelorstudium Systems Engineering kann nur zum Wintersemester angefangen werden.

Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

7 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
210CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

7 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Der Bachelorstudiengang Systems Engineering bietet Möglichkeiten für die Einbindung der Studierenden in die oft interdisziplinäre Forschung der Fachbereiche, die den Studiengang durchführen:

  • Fachbereich 01: Physik / Elektrotechnik
  • Fachbereich 03: Mathematik / Informatik
  • Fachbereich 04: Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik (federführend).

Lehrende

An dem Studiengang Systems Engineering sind Lehrende der drei Fachbereiche 01, 03 und 04 beteiligt.

Studierende

25 Studentinnen
165 Studenten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Systems Engineering
E-Mail: stugase(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ing. Bernd Kuhfuß
Gebäude: FZB
E-Mail: bkuhfuss(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-64800

Studienzentrum

Thomas Bruns
Gebäude: FZB, Raum: 2200
E-Mail: thbruns(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64997
Dr. sc. Iva Bačić
Gebäude: FZB, Raum: 0140
E-Mail: bacic(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64819

nach Vereinbarung

Praxisbüro

Björn Schröder
Gebäude: FZB, Raum: 2230
E-Mail: praxis04(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-64785

Sprechzeiten: Di und Do, 10:00 - 12:00 Uhr

Geschäftsstelle des Studiengangs

Maike Göbel
Gebäude: FZB, Raum: 2210
E-Mail: magoebel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-64992

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Bettina Arena
Gebäude: FZB, Raum: 2150
E-Mail: arena(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218 64999

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Maike Göbel
Gebäude: FZB, Raum: 2210
E-Mail: magoebel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-64992

Stand der Informationen

13.11.2018