Zahlen, Technik & Produktion

Informatik

Bachelor

Steckbrief

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Apps, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befasst.

Das Studium mit Abschluss... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

6 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

 

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Apps, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befasst.

Das Studium mit Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vermittelt vor allem die Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten, die für einen ersten Berufseinstieg nötig sind. In Kombination mit einem anschließenden Studium mit Abschluss Master of Science (M.Sc.) ist die Qualifikation vergleichbar mit dem früher vergebenen Diplom; hier geht es über die Berufspraxis in den verschiedensten Einsatzbereichen hinaus vor allem auch um die Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.

Informatik ist keine reine Technikwissenschaft. Selten geht es nur um die technische Lösung einer Aufgabe mit Hilfe geeigneter Hardware und/oder Software, also nicht nur um ein effizientes Programm oder Systemdesign. Im Vordergrund steht meist genauso, was da eigentlich berechnet, verarbeitet, angezeigt werden soll, welcher Nutzen oder ggf. auch welcher Schaden daraus entsteht. Und es geht um die Benutzung, um die Interaktion mit dem entstandenen informationstechnischen System, und wie wir uns dadurch verändern. Insofern kommt Analyse, Folgenabschätzung und Gestaltung gleichermaßen hohe Bedeutung zu.

Informatikerinnen und Informatiker entwickeln und untersuchen beispielsweise Multimediasysteme, Prozesssteuerungen, georeferenzierte Anwendungen, Assistenzsysteme, Browserspiele, Datenbanken, Betriebssysteme, Benutzungsoberflächen, Web- und Smartphone-Anwendungen, eingebettete und mobile Systeme, Roboter und vieles mehr und achten dabei auf Informations- und Funktionssicherheit, Benutzbarkeit, Erweiterbarkeit, oder auch einfach auf Motivation und Spaß am Spiel.

Das Studium behandelt die theoretischen, praktischen und technischen Grundlagen der Informatik, deren Anwendung zur Lösung konkreter Problemstellungen sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungs- und Anwendungsprozesse. Dies sind gleichzeitig die Fragestellungen für die Forschungsprojekte im Studiengang, die ebenfalls ein sehr breites Spektrum von technischen und theoretischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen umfassen.

Das Fach Informatik ist an der Universität Bremen im Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik – beheimatet.

Der Bachelor-Studiengang Informatik an der Universität Bremen wird als Vollfach angeboten.

In Kombination mit einem Profilfach im Zwei-Fächer-Bachelor ist Informatik auch als Komplementärfach studierbar.

Verwandte Bachelor-Studiengänge mit deutlicher Informatik-Beteiligung an der Universität Bremen sind unter anderem:
• Digitale Medien (in Kooperation mit der Hochschule für Künste)
• Systems Engineering (in Kooperation mit Elektrotechnik im Fachbereich 1 und Produktionstechnik im Fachbereich 4)
• Wirtschaftsinformatik (in Kooperation mit dem Fachbereich 7 (Wirtschaftswissenschaft))

Neben einer deutlichen Anwendungsorientierung ist eine Spezialität der Bremer Informatik-Studiengänge vor allem das Projektstudium, in dem Themen von praktischer Bedeutung über längere Zeit intensiv in Gruppen bearbeitet werden.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

VOLLFACH:

Tätigkeitsfelder für Informatikerinnen und Informatiker können vielgestaltig sein: Sie finden Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft ebenso wie im öffentlichen Dienst.

Sie sind vor allem im Bereich der Software-Entwicklung tätig, aber auch in der Herstellung von Computer-Hardware sowie in Forschung und Lehre. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, soll das Studium dazu befähigen, sich auf rasch wechselnde Anforderungen der beruflichen Praxis selbständig einstellen zu können.

Das Studium wird auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Es lebt aus der Spannung zwischen allgemeinen, grundlegenden Kenntnissen und speziellen, instrumentellen Fertigkeiten; dabei betont es die Grundlagen gegenüber den Fertigkeiten, aber das eine ist ohne das andere nicht zu haben. In einer Ausbildung auf wissenschaftlichem, forschungsnahem Niveau werden fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt, die auf dem Gebiet der Informatik berufsqualifizierend sind. Darüber hinaus bietet das Studium die Möglichkeit zu einer Vertiefung bzw. Spezialisierung – auch in einem aufbauenden Masterstudium. Damit eignet es sich auch als Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion). Die Kombination des Bachelor-Studiengangs Informatik mit einem Master-Studiengang eines anderen, in der Regel verwandten Faches (oder umgekehrt) bietet die Möglichkeit zum Erwerb einer Mehrfachqualifikation.

KOMPLEMENTÄRFACH:

Im Studium werden einige grundlegende fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt. Dies erlaubt ein Verständnis informationstechnischer Systeme sowie ihrer Anwendungen und Auswirkungen und der Arbeit von Informatikerinnen und Informatikern. Abhängig von Schwerpunktsetzungen und gegebenenfalls dem jeweiligen Profilfach können sich recht unterschiedliche berufliche Perspektiven ergeben.

Hinsichtlich der Möglichkeit eines aufbauenden Masterstudiengangs empfiehlt es sich, frühzeitig die Aufnahmeordnungen angestrebter Masterstudiengänge zu sichten, um den weiteren Verlauf des Bachelorstudiums stärker dahingehend auszurichten.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

  • Master of Science Informatik

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

VOLLFACH:

Das Informatikstudium im Bachelor-Studiengang ist auf sechs Semester angelegt und endet mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.). [Für Studierende mit dem Studienprofil „Duales Studium Informatik“ wird der Studienverlaufsplan auf acht Semester gestreckt.]

Das Studium ist modular aufgebaut. Einige Veranstaltungen sind fest vorgegeben (Pflichtmodule). Bei anderen Modulen kann aber auch zwischen verschiedenen Veranstaltungen im jeweiligen Modulbereich gewählt werden (Wahlmodule).

Die Veranstaltungen sind einem der folgenden sechs Modulbereiche zugeordnet:
o Mathematik und Theoretische Informatik
o Praktische und Technische Informatik
o Angewandte Informatik
o Projekte
o Informatik-Wahl
o Wahl

In den ersten Semestern werden vor allem allgemeine, grundlegende und unverzichtbare Kenntnisse vermittelt. In späteren Semestern gibt es auch Möglichkeiten zur individuellen Vertiefung. Das Angebot der Wahlveranstaltungen im Studiengang umfasst dabei ein sehr breites Spektrum von technisch-mathematischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen. Das Wahlangebot steht in Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten der im Studiengang aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KOMPLEMENTÄRFACH:

Das Studium des Komplementärfachs Informatik im Zwei-Fächer-Bachelor deckt ein Drittel des Studiums im Zwei-Fächer-Bachelor ab (60 von insgesamt 180 Kreditpunkten). Zwei Module sind dabei fest vorgegeben (Pflichtmodule). Hinsichtlich der anderen Module kann aus Auswahlkatalogen gewählt werden. Die Module sind jeweils einem der folgenden fünf Modulbereiche zugeordnet:
o Pflicht
o Informatik-Grundlagen-Wahl
o Informatik-Basis-Wahl
o Informatik-Wahl
o freie Wahl

Die große individuelle Wahlfreiheit bei der inhaltlichen Gestaltung des Bachelor-Komplementärfaches Informatik bietet Studierenden verschiedener Profilfächer sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten. Dies gilt gleichermaßen für Kombinationen mit natur- oder ingenieurwissenschaftlichen wie auch mit geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftlichen Fächern.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können – mit wenigen Ausnahmen – von Studierenden auch in anderer Reihenfolge besucht werden. Die Studienfachberatung sowie die entsprechenden Lehrenden stehen für Fragen und Beratung gerne zur Verfügung.

Um die Module Praktische Informatik 2 sowie Software-Projekt 1 und 2 sinnvoll belegen zu können, sollte Praktische Informatik 1 erfolgreich absolviert worden sein.
Um das Bachelor-Projekt sinnvoll belegen zu können, sollten Praktische Informatik 1 und 2 sowie Software-Projekt 1 und 2 erfolgreich absolviert worden sein.

Für Module in geschweiften Klammern können jeweils Lehrveranstaltungen aus spezifischen Auswahlkatalogen beziehungsweise aus dem Lehrangebot der Informatik oder der Universität gewählt werden, die unterschiedlichen Umfang haben können. Insofern sind eingeklammerte Werte nur als Beispiel zu verstehen. Die dann gegebenenfalls fehlenden oder überzähligen Kreditpunkte werden mit den Modulen „Freie Wahl“ verrechnet.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Für das Bachelor-Vollfach-Studium Informatik sind insgesamt 180 CP nachzuweisen (d.h. durchschnittlich 30 CP pro Semester).
==> Ausführlichere Informationen dazu in der Informationsbroschüre "Informatik (Vollfach)" (http://www.szi.uni-bremen.de/wp-content/uploads/2016/05/Informatik_VF_BA_web.pdf)

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Neben den traditionellen Lehrveranstaltungsformen, wie Kursen (Vorlesungen und Übungen/Praktika) oder Seminaren, kommt - v.a. im Vollfach-Studium - Projekten im Studium große Bedeutung zu. Diese bereiten darauf vor, umfangreiche Problemstellungen aus der beruflichen Praxis in arbeitsteiligen Teams kooperativ zu lösen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

General Studies beinhalten v.a. berufsfeldbezogene Studienanteile oder allgemeine Qualifikationen und ergänzen das fachliche Studium. In vielen Pflichtmodulen des Vollfach-Informatik-Studiums sind bereits General-Studies-Inhalte integriert. Darüber hinaus müssen noch zwei Module aus dem General Studies Angebot der Universität Bremen besucht werden (z.B. Fremdsprachen, Angebote der Studierwerkstatt zu Studientechniken und Selbstmanagement, Projektmanagement, Einstiegsmodule anderer Fächer/Studiengänge, ...). Weitere außerfachliche Inhalte aus dem Lehrangebot der Universität können ins Studium auch als Freie Wahl eingebunden werden.

Praktikum

Es ist kein Praktikum vorgeschrieben. Der Bericht über ein freiwilliges Praktikum kann beim Vollfach-Studium unter bestimmten, vom Prüfungsausschuss verabschiedeten Bedingungen in Form von CP als Studienleistung anerkannt werden.

Auslandssemester

Ein Auslandssemester ist nicht vorgeschrieben aber möglich und empfohlen (bei Standard-Studienverlauf im Vollfach-Studium vorzugsweise im vierten Semester). Da die Organisation eines Auslandssemesters erfahrungsgemäß lange Vorbereitungszeit benötigt und Anrechnungsfragen im Vorfeld geklärt werden sollten, wenden Sie sich bei Interesse bitte sehr frühzeitig an die/den Auslandsbeauftragte/n oder die Studienfachberatung.

Prüfungen und Prüfungsformen

Formen der Prüfungsleistungen sind u.a.
- mündliche Prüfungen
- Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch/Klausur
- Bearbeitung von Praktikums-/Laboraufgaben mit Fachgespräch/Klausur
- mündlicher Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung (Referat), optional mit Fachgespräch
- umfangreiche schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) mit Fachgespräch
- Abschlussarbeit

Die Prüfungsleistungen werden in Form studienbegleitender Leistungsnachweise erbracht.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Bereits zwei Wochen vor Beginn der Lehrveranstaltungszeit beginnt das gemeinsame Erstsemester-Einführungsprogramm für die Bachelor-Studiengänge Informatik, Digitale Medien, Systems Engineering und Wirtschaftsinformatik. Darin sind neben diversen Informationsveranstaltungen zum Studium und zum Studieren bereits erste Kurse (Pflichtmodul Wissenschaftliches Arbeiten 1) sowie Einführungen in die Rechnerumgebung, Java u.a. integriert.

Die Teilnahme an diesem Einführungsprogramm wird allen Erstsemestern dringend empfohlen. Bitte informieren Sie sich über den genauen Beginn der Erstsemesterorientierung im Internet unter www.szi.uni-bremen.de/eso
Für Studierende ohne bzw. mit wenig Programmiervorkenntnissen wird zusätzlich im Rahmen der Septemberakademie eine projektorientierte Einführung in Programmierung angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung nötig. Nähere Informationen dazu ebenfalls auf der Web-Seite www.szi.uni-bremen.de/eso .

Im Anschluss an das Einführungsprogramm beginnen die Lehrveranstaltungen, die im Wintersemester bis etwa Mitte Februar dauern. Eine ganze Reihe von Fachgesprächen und Prüfungen - und in späteren Semestern auch Projektarbeit und Blockseminare - findet in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Ende der Lehrveranstaltungen statt.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Wem Mathematik nicht liegt, wer mit Englisch große Schwierigkeiten hat und wer sich um die historischen, gesellschaftlichen, psychologischen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen und Wirkungen großer Softwaresysteme nicht kümmern will, sollte gut überlegen, ob sie oder er wirklich Informatik studieren will. Wer aber die Herausforderung annehmen möchte, in unbekanntem Terrain nach Formalisierungen zu streben, deren Grenzen zu erkennen und innerhalb dieser Grenzen Software, IT-Systeme und Digitale Medien zu gestalten, der oder die sollte es gerne mit der Informatik versuchen.
Zum Thema Programmiervorkenntnisse: Zwar werden formal keine Programmierkenntnisse für das Informatikstudium vorausgesetzt, jedoch müssen Studierende ohne oder mit nur wenig Vorkenntnissen in diesem Bereich damit rechnen, dass sie aufgrund der Stofffülle und des Tempos mehr Zeit für die "Praktische Informatik" investieren müssen. Dies kann - je nach persönlichen zeitlichen Rahmenbedingungen - auch zu einer Verlängerung der Studienzeit führen. Für Studierende ohne oder mit nur geringen Programmiervorkenntnissen werden noch vor Beginn des Studiums Angebote gemacht, die den Einstieg erleichtern können (z.B. Septemberakademie - weitere Informationen unter www.szi.uni-bremen.de/eso).

Gute Englischkenntnisse sind für ein erfolgreiches Informatikstudium notwendig. Aufbauend auf den Sprachkenntnissen aus der Schule ist es möglich, studienbegleitend Sprachkurse des Fremdsprachenzentrums Bremen zu besuchen oder im Selbstlernzentrum dort die eigenen Sprachkompetenzen zu erweitern. Erfolgreiche Leistungsnachweise können als "General Studies" oder "Freie Wahl" für das Studium angerechnet werden.

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Lernbereitschaft, Zeitmanagement und Selbstverantwortung sind weitere Schlüsselkompetenzen, die im Studium und späterem Beruf notwendig sind.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

6 Semester

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

Im Fach Informatik sind derzeit hauptamtlich 20 Professuren besetzt (davon 5 Professorinnen), die gemeinsam mit einer großen Zahl Wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Lehre im Fach Informatik weitgehend abdecken. Zusätzliche Lehrangebote kommen von Lektorinnen und Lektoren, pensionierten Hochschullehrern, Kooperations- und Honorarprofessoren, Lehrenden aus anderen Fächern sowie ggf. Lehrbeauftragten.

Studierende

VOLLFACH:

97 Studentinnen
745 Studenten

 

KOMPLEMENTÄRFACH:

14 Studentinnen
20 Studenten

Kooperationen

Das Fach Informatik ist auch tragend an den Studiengängen "Digitale Medien", "Systems Engineering" und "Wirtschaftsinformatik" beteiligt. Einige Module werden von Studierenden dieser Studiengänge gemeinsam besucht.

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA Informatik
Gebäude: MZH, Raum: 1196
E-Mail: inf(at)stugen.de
Telefon: 0421 /218–63535

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ute Bormann
Gebäude: MZH, Raum: 5190
E-Mail: ute(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63901

Studienzentrum

Dr. Sabine Kuske
Gebäude: MZH, Raum: 1280
E-Mail: studienzentrum(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63532

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Wilfried Giesenhagen
Gebäude: MZH, Raum: 7090
E-Mail: wigi(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218 - 63511

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prüfungsamt Fachbereich 3
Gebäude: MZH, Raum: 7050 und 7056
E-Mail: pamtfb3(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63516, -63517, -63518, -63522

Stand der Informationen

23.10.2017

Autor/in

Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Apps, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befasst.

Das Studium mit Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vermittelt vor allem die Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten, die für einen ersten Berufseinstieg nötig sind. In Kombination mit einem anschließenden Studium mit Abschluss Master of Science (M.Sc.) ist die Qualifikation vergleichbar mit dem früher vergebenen Diplom; hier geht es über die Berufspraxis in den verschiedensten Einsatzbereichen hinaus vor allem auch um die Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.

Informatik ist keine reine Technikwissenschaft. Selten geht es nur um die technische Lösung einer Aufgabe mit Hilfe geeigneter Hardware und/oder Software, also nicht nur um ein effizientes Programm oder Systemdesign. Im Vordergrund steht meist genauso, was da eigentlich berechnet, verarbeitet, angezeigt werden soll, welcher Nutzen oder ggf. auch welcher Schaden daraus entsteht. Und es geht um die Benutzung, um die Interaktion mit dem entstandenen informationstechnischen System, und wie wir uns dadurch verändern. Insofern kommt Analyse, Folgenabschätzung und Gestaltung gleichermaßen hohe Bedeutung zu.

Informatikerinnen und Informatiker entwickeln und untersuchen beispielsweise Multimediasysteme, Prozesssteuerungen, georeferenzierte Anwendungen, Assistenzsysteme, Browserspiele, Datenbanken, Betriebssysteme, Benutzungsoberflächen, Web- und Smartphone-Anwendungen, eingebettete und mobile Systeme, Roboter und vieles mehr und achten dabei auf Informations- und Funktionssicherheit, Benutzbarkeit, Erweiterbarkeit, oder auch einfach auf Motivation und Spaß am Spiel.

Das Studium behandelt die theoretischen, praktischen und technischen Grundlagen der Informatik, deren Anwendung zur Lösung konkreter Problemstellungen sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungs- und Anwendungsprozesse. Dies sind gleichzeitig die Fragestellungen für die Forschungsprojekte im Studiengang, die ebenfalls ein sehr breites Spektrum von technischen und theoretischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen umfassen.

Das Fach Informatik ist an der Universität Bremen im Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik – beheimatet.

Der Bachelor-Studiengang Informatik an der Universität Bremen wird als Vollfach angeboten.

In Kombination mit einem Profilfach im Zwei-Fächer-Bachelor ist Informatik auch als Komplementärfach studierbar.

Verwandte Bachelor-Studiengänge mit deutlicher Informatik-Beteiligung an der Universität Bremen sind unter anderem:
• Digitale Medien (in Kooperation mit der Hochschule für Künste)
• Systems Engineering (in Kooperation mit Elektrotechnik im Fachbereich 1 und Produktionstechnik im Fachbereich 4)
• Wirtschaftsinformatik (in Kooperation mit dem Fachbereich 7 (Wirtschaftswissenschaft))

Neben einer deutlichen Anwendungsorientierung ist eine Spezialität der Bremer Informatik-Studiengänge vor allem das Projektstudium, in dem Themen von praktischer Bedeutung über längere Zeit intensiv in Gruppen bearbeitet werden.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

VOLLFACH:

Tätigkeitsfelder für Informatikerinnen und Informatiker können vielgestaltig sein: Sie finden Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft ebenso wie im öffentlichen Dienst.

Sie sind vor allem im Bereich der Software-Entwicklung tätig, aber auch in der Herstellung von Computer-Hardware sowie in Forschung und Lehre. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, soll das Studium dazu befähigen, sich auf rasch wechselnde Anforderungen der beruflichen Praxis selbständig einstellen zu können.

Das Studium wird auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Es lebt aus der Spannung zwischen allgemeinen, grundlegenden Kenntnissen und speziellen, instrumentellen Fertigkeiten; dabei betont es die Grundlagen gegenüber den Fertigkeiten, aber das eine ist ohne das andere nicht zu haben. In einer Ausbildung auf wissenschaftlichem, forschungsnahem Niveau werden fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt, die auf dem Gebiet der Informatik berufsqualifizierend sind. Darüber hinaus bietet das Studium die Möglichkeit zu einer Vertiefung bzw. Spezialisierung – auch in einem aufbauenden Masterstudium. Damit eignet es sich auch als Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion). Die Kombination des Bachelor-Studiengangs Informatik mit einem Master-Studiengang eines anderen, in der Regel verwandten Faches (oder umgekehrt) bietet die Möglichkeit zum Erwerb einer Mehrfachqualifikation.

KOMPLEMENTÄRFACH:

Im Studium werden einige grundlegende fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt. Dies erlaubt ein Verständnis informationstechnischer Systeme sowie ihrer Anwendungen und Auswirkungen und der Arbeit von Informatikerinnen und Informatikern. Abhängig von Schwerpunktsetzungen und gegebenenfalls dem jeweiligen Profilfach können sich recht unterschiedliche berufliche Perspektiven ergeben.

Hinsichtlich der Möglichkeit eines aufbauenden Masterstudiengangs empfiehlt es sich, frühzeitig die Aufnahmeordnungen angestrebter Masterstudiengänge zu sichten, um den weiteren Verlauf des Bachelorstudiums stärker dahingehend auszurichten.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

  • Master of Science Informatik

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

VOLLFACH:

Das Informatikstudium im Bachelor-Studiengang ist auf sechs Semester angelegt und endet mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.). [Für Studierende mit dem Studienprofil „Duales Studium Informatik“ wird der Studienverlaufsplan auf acht Semester gestreckt.]

Das Studium ist modular aufgebaut. Einige Veranstaltungen sind fest vorgegeben (Pflichtmodule). Bei anderen Modulen kann aber auch zwischen verschiedenen Veranstaltungen im jeweiligen Modulbereich gewählt werden (Wahlmodule).

Die Veranstaltungen sind einem der folgenden sechs Modulbereiche zugeordnet:
o Mathematik und Theoretische Informatik
o Praktische und Technische Informatik
o Angewandte Informatik
o Projekte
o Informatik-Wahl
o Wahl

In den ersten Semestern werden vor allem allgemeine, grundlegende und unverzichtbare Kenntnisse vermittelt. In späteren Semestern gibt es auch Möglichkeiten zur individuellen Vertiefung. Das Angebot der Wahlveranstaltungen im Studiengang umfasst dabei ein sehr breites Spektrum von technisch-mathematischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen. Das Wahlangebot steht in Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten der im Studiengang aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KOMPLEMENTÄRFACH:

Das Studium des Komplementärfachs Informatik im Zwei-Fächer-Bachelor deckt ein Drittel des Studiums im Zwei-Fächer-Bachelor ab (60 von insgesamt 180 Kreditpunkten). Zwei Module sind dabei fest vorgegeben (Pflichtmodule). Hinsichtlich der anderen Module kann aus Auswahlkatalogen gewählt werden. Die Module sind jeweils einem der folgenden fünf Modulbereiche zugeordnet:
o Pflicht
o Informatik-Grundlagen-Wahl
o Informatik-Basis-Wahl
o Informatik-Wahl
o freie Wahl

Die große individuelle Wahlfreiheit bei der inhaltlichen Gestaltung des Bachelor-Komplementärfaches Informatik bietet Studierenden verschiedener Profilfächer sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten. Dies gilt gleichermaßen für Kombinationen mit natur- oder ingenieurwissenschaftlichen wie auch mit geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftlichen Fächern.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können – mit wenigen Ausnahmen – von Studierenden auch in anderer Reihenfolge besucht werden. Die Studienfachberatung sowie die entsprechenden Lehrenden stehen für Fragen und Beratung gerne zur Verfügung.

Um die Module Praktische Informatik 2 sowie Software-Projekt 1 und 2 sinnvoll belegen zu können, sollte Praktische Informatik 1 erfolgreich absolviert worden sein.
Um das Bachelor-Projekt sinnvoll belegen zu können, sollten Praktische Informatik 1 und 2 sowie Software-Projekt 1 und 2 erfolgreich absolviert worden sein.

Für Module in geschweiften Klammern können jeweils Lehrveranstaltungen aus spezifischen Auswahlkatalogen beziehungsweise aus dem Lehrangebot der Informatik oder der Universität gewählt werden, die unterschiedlichen Umfang haben können. Insofern sind eingeklammerte Werte nur als Beispiel zu verstehen. Die dann gegebenenfalls fehlenden oder überzähligen Kreditpunkte werden mit den Modulen „Freie Wahl“ verrechnet.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Für das Bachelor-Vollfach-Studium Informatik sind insgesamt 180 CP nachzuweisen (d.h. durchschnittlich 30 CP pro Semester).
==> Ausführlichere Informationen dazu in der Informationsbroschüre "Informatik (Vollfach)" (http://www.szi.uni-bremen.de/wp-content/uploads/2016/05/Informatik_VF_BA_web.pdf)

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Neben den traditionellen Lehrveranstaltungsformen, wie Kursen (Vorlesungen und Übungen/Praktika) oder Seminaren, kommt - v.a. im Vollfach-Studium - Projekten im Studium große Bedeutung zu. Diese bereiten darauf vor, umfangreiche Problemstellungen aus der beruflichen Praxis in arbeitsteiligen Teams kooperativ zu lösen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

General Studies beinhalten v.a. berufsfeldbezogene Studienanteile oder allgemeine Qualifikationen und ergänzen das fachliche Studium. In vielen Pflichtmodulen des Vollfach-Informatik-Studiums sind bereits General-Studies-Inhalte integriert. Darüber hinaus müssen noch zwei Module aus dem General Studies Angebot der Universität Bremen besucht werden (z.B. Fremdsprachen, Angebote der Studierwerkstatt zu Studientechniken und Selbstmanagement, Projektmanagement, Einstiegsmodule anderer Fächer/Studiengänge, ...). Weitere außerfachliche Inhalte aus dem Lehrangebot der Universität können ins Studium auch als Freie Wahl eingebunden werden.

Praktikum

Es ist kein Praktikum vorgeschrieben. Der Bericht über ein freiwilliges Praktikum kann beim Vollfach-Studium unter bestimmten, vom Prüfungsausschuss verabschiedeten Bedingungen in Form von CP als Studienleistung anerkannt werden.

Auslandssemester

Ein Auslandssemester ist nicht vorgeschrieben aber möglich und empfohlen (bei Standard-Studienverlauf im Vollfach-Studium vorzugsweise im vierten Semester). Da die Organisation eines Auslandssemesters erfahrungsgemäß lange Vorbereitungszeit benötigt und Anrechnungsfragen im Vorfeld geklärt werden sollten, wenden Sie sich bei Interesse bitte sehr frühzeitig an die/den Auslandsbeauftragte/n oder die Studienfachberatung.

Prüfungen und Prüfungsformen

Formen der Prüfungsleistungen sind u.a.
- mündliche Prüfungen
- Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch/Klausur
- Bearbeitung von Praktikums-/Laboraufgaben mit Fachgespräch/Klausur
- mündlicher Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung (Referat), optional mit Fachgespräch
- umfangreiche schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) mit Fachgespräch
- Abschlussarbeit

Die Prüfungsleistungen werden in Form studienbegleitender Leistungsnachweise erbracht.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Bereits zwei Wochen vor Beginn der Lehrveranstaltungszeit beginnt das gemeinsame Erstsemester-Einführungsprogramm für die Bachelor-Studiengänge Informatik, Digitale Medien, Systems Engineering und Wirtschaftsinformatik. Darin sind neben diversen Informationsveranstaltungen zum Studium und zum Studieren bereits erste Kurse (Pflichtmodul Wissenschaftliches Arbeiten 1) sowie Einführungen in die Rechnerumgebung, Java u.a. integriert.

Die Teilnahme an diesem Einführungsprogramm wird allen Erstsemestern dringend empfohlen. Bitte informieren Sie sich über den genauen Beginn der Erstsemesterorientierung im Internet unter www.szi.uni-bremen.de/eso
Für Studierende ohne bzw. mit wenig Programmiervorkenntnissen wird zusätzlich im Rahmen der Septemberakademie eine projektorientierte Einführung in Programmierung angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung nötig. Nähere Informationen dazu ebenfalls auf der Web-Seite www.szi.uni-bremen.de/eso .

Im Anschluss an das Einführungsprogramm beginnen die Lehrveranstaltungen, die im Wintersemester bis etwa Mitte Februar dauern. Eine ganze Reihe von Fachgesprächen und Prüfungen - und in späteren Semestern auch Projektarbeit und Blockseminare - findet in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Ende der Lehrveranstaltungen statt.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Wem Mathematik nicht liegt, wer mit Englisch große Schwierigkeiten hat und wer sich um die historischen, gesellschaftlichen, psychologischen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen und Wirkungen großer Softwaresysteme nicht kümmern will, sollte gut überlegen, ob sie oder er wirklich Informatik studieren will. Wer aber die Herausforderung annehmen möchte, in unbekanntem Terrain nach Formalisierungen zu streben, deren Grenzen zu erkennen und innerhalb dieser Grenzen Software, IT-Systeme und Digitale Medien zu gestalten, der oder die sollte es gerne mit der Informatik versuchen.
Zum Thema Programmiervorkenntnisse: Zwar werden formal keine Programmierkenntnisse für das Informatikstudium vorausgesetzt, jedoch müssen Studierende ohne oder mit nur wenig Vorkenntnissen in diesem Bereich damit rechnen, dass sie aufgrund der Stofffülle und des Tempos mehr Zeit für die "Praktische Informatik" investieren müssen. Dies kann - je nach persönlichen zeitlichen Rahmenbedingungen - auch zu einer Verlängerung der Studienzeit führen. Für Studierende ohne oder mit nur geringen Programmiervorkenntnissen werden noch vor Beginn des Studiums Angebote gemacht, die den Einstieg erleichtern können (z.B. Septemberakademie - weitere Informationen unter www.szi.uni-bremen.de/eso).

Gute Englischkenntnisse sind für ein erfolgreiches Informatikstudium notwendig. Aufbauend auf den Sprachkenntnissen aus der Schule ist es möglich, studienbegleitend Sprachkurse des Fremdsprachenzentrums Bremen zu besuchen oder im Selbstlernzentrum dort die eigenen Sprachkompetenzen zu erweitern. Erfolgreiche Leistungsnachweise können als "General Studies" oder "Freie Wahl" für das Studium angerechnet werden.

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Lernbereitschaft, Zeitmanagement und Selbstverantwortung sind weitere Schlüsselkompetenzen, die im Studium und späterem Beruf notwendig sind.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit

6 Semester

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

Im Fach Informatik sind derzeit hauptamtlich 20 Professuren besetzt (davon 5 Professorinnen), die gemeinsam mit einer großen Zahl Wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Lehre im Fach Informatik weitgehend abdecken. Zusätzliche Lehrangebote kommen von Lektorinnen und Lektoren, pensionierten Hochschullehrern, Kooperations- und Honorarprofessoren, Lehrenden aus anderen Fächern sowie ggf. Lehrbeauftragten.

Studierende

VOLLFACH:

97 Studentinnen
745 Studenten

 

KOMPLEMENTÄRFACH:

14 Studentinnen
20 Studenten

Kooperationen

Das Fach Informatik ist auch tragend an den Studiengängen "Digitale Medien", "Systems Engineering" und "Wirtschaftsinformatik" beteiligt. Einige Module werden von Studierenden dieser Studiengänge gemeinsam besucht.

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA Informatik
Gebäude: MZH, Raum: 1196
E-Mail: inf(at)stugen.de
Telefon: 0421 /218–63535

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ute Bormann
Gebäude: MZH, Raum: 5190
E-Mail: ute(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63901

Studienzentrum

Dr. Sabine Kuske
Gebäude: MZH, Raum: 1280
E-Mail: studienzentrum(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63532

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Wilfried Giesenhagen
Gebäude: MZH, Raum: 7090
E-Mail: wigi(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218 - 63511

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prüfungsamt Fachbereich 3
Gebäude: MZH, Raum: 7050 und 7056
E-Mail: pamtfb3(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63516, -63517, -63518, -63522

Stand der Informationen

23.10.2017

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