Zahlen, Technik & Produktion

Lehramt an beruflichen Schulen

Master of Education

Schaltschrank mit bunten Kabeln © ryasick / fotolia.com

Steckbrief

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet w... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Winter- und zum Sommersemester (unter bestimmten Bedingungen)

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet werden.
Den Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungseinrichtungen und der dort Lernenden folgend, müssen angehende Lehrpersonen
• analytische Kompetenzen besitzen, u. a. in Bezug auf die (infra-strukturellen und sozio-psychologischen) Bedingungsfelder und die vorgegebene Zeitstruktur;
• unterschiedliche berufspädagogisch-didaktische Zugänge und Konzepte kennen, beherrschen und diese adressatengerecht einsetzen können;
• sich mit anderen Lehrpersonen und den Leitungsgremien der Bildungseinrichtungen verständigen (Schulorganisation und -entwicklung, Rechtsfragen usw.).
Einer der wichtigsten Aspekt im Masterstudiengang ist die Kompetenz-entwicklung im Bereich der Lehrbefähigung. Zu den Kernkompetenzen gehören u. a. die Planung, Durchführung, Evaluation und Reflexion von Unterricht.
Lehrpersonen …
• analysieren Berufsbilder, Ausbildungsordnungen, Lehrpläne u. a. nach Zielen, wählen Inhalte aus, strukturieren das Vorgehen nach sachlichen, prozessbezogenen, didaktischen Kriterien und nach Gesichtspunkten der Kompetenzentwicklung.
• erfassen veränderte Technologien sowie Arbeits- und Geschäftsprozessen in Unternehmen der Industrie und des Handwerks auch unter regionalen Gesichtspunkten, analysieren berufliche Handlungsprozesse u. a. im Hinblick auf Lerngegenstände und beziehen sie bei der Gestaltung des Unterrichts ein.
• verknüpfen berufliche Arbeitsprozesse u. a. über lernortkooperative Elemente, mit der Gestaltung entsprechender beruflicher Lernaufgaben und -prozesse und fördern so die Reflexionsfähikeit der Lernenden.
• fördern durch den Einsatz schüler- und handlungsorientierter Unterrichtsmethoden das selbstorganisierte, kooperative Lernen, beraten die Lernenden bei der Ausführung beruflicher Lern- und Arbeitshandlungen.
• beziehen systematisch die Erfordernisse bei der Entwicklung der verschiedenen Kompetenzdimensionen ein: Fach-, Sozial-, Human- und Methodenkompetenzen.
• wählen geeignete lernförderliche Ansätze und Methoden, um die Aneignung von Kompetenzen und selbstkritischen Reflexion beruflicher Handlungen zu fördern.
• bemühen sich auch im Rahmen der Leistungsbewertung um die individuelle Förderung der Lernenden (Einsatz von selbstentwickelten Matrizen mit Zielen, Kriterien und Indikatoren).

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Berufspädagogen sind von Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung in Industrie und bei Weiterbildungsträgern, Entwicklungs­zusammenarbeit oder Rehabilitation sehr nachgefragte Absolventen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Zur Qualifizierung für den Unterricht an öffentlichen Schulen folgt ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombinationen schulisches Berufsfeld

Das Berufsziel Schule (Lehrer/in) sind nach Schulstufen variierende Kombinationsvorgaben zu beachten.

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Trotz begrifflicher Verwandtschaft unterscheidet sich die gewerblich-technischen Wissenschaften (GTW) Metalltechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik grundlegend von den Ingenieurwissenschaften. Zentral für Berufspädagogen sind die Gestaltung und Umsetzung beruflicher Bildungs- und Qualifizierungsprozesse, um z.B. fachliche, soziale und methodische Kompetenzen bei den Auszubildenden bzw. Schülern zu fördern.
Das Studium der durch die KMK festgelegten beruflichen Fachrichtungen im Sinne einer Gewerblich-Technischen Wissenschaft (GTW) soll den Entwicklungen der gewerblich-technischen Berufe Rechnung tragen und es den in unterschiedlichen Institutionen und Lernorten der beruflichen Bildung tätigen Berufspädagogen ermöglichen, zukunftsorientierte Handlungskompetenzen zu entwickeln. Die Studierenden sollen für die Analyse und Gestaltung berufsbezogener Bildungsprozesse befähigt werden. Die Ausgestaltung von Studiengängen gewerblich-technischer Fachrichtungen soll zugleich zu einer größeren Polyvalenz beitragen, indem entwickelte Kompetenzen für unterschiedliche berufliche Tätigkeiten qualifizieren:

Im Zentrum steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der beruflichen und gesellschaftlichen Situation der lernenden und arbeitenden Fachkräfte, insbesondere unter dem Aspekt ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung. Arbeit, Technik und Bildung werden in einer ganzheitlichen Perspektive zum Gegenstand der wissenschaftlichen Lehre. Technik wird dabei im Zusammenhang mit der Gestaltung von Arbeits- und Geschäftsprozessen einerseits und den Kompetenzen der Beschäftigten andererseits betrachtet.


Studieninhalte:
Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Berufspädagogik
• Einführung in die Berufspädagogik
• Lernen, Entwicklung und Sozialisation

Schlüsselqualifikationen
Masterarbeit

Studienverlaufsplan

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Vorlesungen, Übungen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Berufliche Fachrichtungen:
• Elektrotechnik
• Informationstechnik
• Fahrzeugtechnik
• Metalltechnik

Fachdidaktik

Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Fremdsprachenkenntnisse

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, für die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind Deutschkenntnisse daher zwingend erforderlich.
Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Sie einen Sprachnachweis erbringen. Hierfür haben Sie derzeit vier Möglichkeiten:
1. „Test Deutsch als Fremdsprache“ – TestDaF (§ 3) oder
2. „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ – DSH (§ 4) oder
3. „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs (§ 5)
4. Goethe- Zertifikat C1 (§ 6)
gemäß der „Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT)“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.06.2004) in der jeweils geltenden Fassung. Im Master of Education können, je nach gewähltem Zweitfach, weitere Sprachnachweise (z. B. Englisch B1 oder C1) erforderlich sein.

Prüfungen und Prüfungsformen

Thesenpapier, schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur), Bearbeitung von Übungsaufgaben, Erstellung von Protokollen der LV,Hausarbeit als selbstständige Bearbeitung, Referat, Projekt- oder Studienarbeit, Fallstudie, Experimentalarbeiten, Praktikumsbericht, mündliche Prüfung
Prüfungsleistungen aus einzelnen Lehrveranstaltungen werden gemäß ihres Anteils der Kreditpunkte
am Gesamtkreditvolumen des Moduls gewichtet.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. (zum Winter- und zum Sommersemester (unter bestimmten Bedingungen))
  • 15.07. (zum Winter- und zum Sommersemester (unter bestimmten Bedingungen))

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Hinweis für Fortgeschrittene:

Fortgeschrittene Studierende, die ihr Bachelorstudium nicht an der Universität Bremen abgeschlossen haben, können nur zum Wintersemester zum 3. Fachsemester zugelassen werden. Sie müssen zudem Studien- und Prüfungsleistungen für das erste und zweite Fachsemester nachweisen.

Fortgeschrittene Studierende, die ihr Bachelorstudium an der Universität Bremen abgeschlossen haben, können beim Nachweis von mindestens 10 CP aus dem M.Ed.-Studium, der Zugangsvoraussetzungen sowie der nachgewiesenen Zulassung zum Praxissemester als Fortgeschrittene zum Sommersemester aufgenommen werden.

 

 

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach im M.Ed.

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Master of Education

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Produktionstechnik + Elektrotechnik 
13 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter in der Lehre

Studierende

0 Studentinnen
0 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Prof. Dr. Falk Howe
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866301
Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen
Gebäude: TAB
E-Mail: maren.petersen(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866270

Sekretariat

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Geschäftsstelle des Studiengangs

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Stand der Informationen

20.10.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet werden.
Den Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungseinrichtungen und der dort Lernenden folgend, müssen angehende Lehrpersonen
• analytische Kompetenzen besitzen, u. a. in Bezug auf die (infra-strukturellen und sozio-psychologischen) Bedingungsfelder und die vorgegebene Zeitstruktur;
• unterschiedliche berufspädagogisch-didaktische Zugänge und Konzepte kennen, beherrschen und diese adressatengerecht einsetzen können;
• sich mit anderen Lehrpersonen und den Leitungsgremien der Bildungseinrichtungen verständigen (Schulorganisation und -entwicklung, Rechtsfragen usw.).
Einer der wichtigsten Aspekt im Masterstudiengang ist die Kompetenz-entwicklung im Bereich der Lehrbefähigung. Zu den Kernkompetenzen gehören u. a. die Planung, Durchführung, Evaluation und Reflexion von Unterricht.
Lehrpersonen …
• analysieren Berufsbilder, Ausbildungsordnungen, Lehrpläne u. a. nach Zielen, wählen Inhalte aus, strukturieren das Vorgehen nach sachlichen, prozessbezogenen, didaktischen Kriterien und nach Gesichtspunkten der Kompetenzentwicklung.
• erfassen veränderte Technologien sowie Arbeits- und Geschäftsprozessen in Unternehmen der Industrie und des Handwerks auch unter regionalen Gesichtspunkten, analysieren berufliche Handlungsprozesse u. a. im Hinblick auf Lerngegenstände und beziehen sie bei der Gestaltung des Unterrichts ein.
• verknüpfen berufliche Arbeitsprozesse u. a. über lernortkooperative Elemente, mit der Gestaltung entsprechender beruflicher Lernaufgaben und -prozesse und fördern so die Reflexionsfähikeit der Lernenden.
• fördern durch den Einsatz schüler- und handlungsorientierter Unterrichtsmethoden das selbstorganisierte, kooperative Lernen, beraten die Lernenden bei der Ausführung beruflicher Lern- und Arbeitshandlungen.
• beziehen systematisch die Erfordernisse bei der Entwicklung der verschiedenen Kompetenzdimensionen ein: Fach-, Sozial-, Human- und Methodenkompetenzen.
• wählen geeignete lernförderliche Ansätze und Methoden, um die Aneignung von Kompetenzen und selbstkritischen Reflexion beruflicher Handlungen zu fördern.
• bemühen sich auch im Rahmen der Leistungsbewertung um die individuelle Förderung der Lernenden (Einsatz von selbstentwickelten Matrizen mit Zielen, Kriterien und Indikatoren).

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Berufspädagogen sind von Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung in Industrie und bei Weiterbildungsträgern, Entwicklungs­zusammenarbeit oder Rehabilitation sehr nachgefragte Absolventen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Zur Qualifizierung für den Unterricht an öffentlichen Schulen folgt ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombinationen schulisches Berufsfeld

Das Berufsziel Schule (Lehrer/in) sind nach Schulstufen variierende Kombinationsvorgaben zu beachten.

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Trotz begrifflicher Verwandtschaft unterscheidet sich die gewerblich-technischen Wissenschaften (GTW) Metalltechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik grundlegend von den Ingenieurwissenschaften. Zentral für Berufspädagogen sind die Gestaltung und Umsetzung beruflicher Bildungs- und Qualifizierungsprozesse, um z.B. fachliche, soziale und methodische Kompetenzen bei den Auszubildenden bzw. Schülern zu fördern.
Das Studium der durch die KMK festgelegten beruflichen Fachrichtungen im Sinne einer Gewerblich-Technischen Wissenschaft (GTW) soll den Entwicklungen der gewerblich-technischen Berufe Rechnung tragen und es den in unterschiedlichen Institutionen und Lernorten der beruflichen Bildung tätigen Berufspädagogen ermöglichen, zukunftsorientierte Handlungskompetenzen zu entwickeln. Die Studierenden sollen für die Analyse und Gestaltung berufsbezogener Bildungsprozesse befähigt werden. Die Ausgestaltung von Studiengängen gewerblich-technischer Fachrichtungen soll zugleich zu einer größeren Polyvalenz beitragen, indem entwickelte Kompetenzen für unterschiedliche berufliche Tätigkeiten qualifizieren:

Im Zentrum steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der beruflichen und gesellschaftlichen Situation der lernenden und arbeitenden Fachkräfte, insbesondere unter dem Aspekt ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung. Arbeit, Technik und Bildung werden in einer ganzheitlichen Perspektive zum Gegenstand der wissenschaftlichen Lehre. Technik wird dabei im Zusammenhang mit der Gestaltung von Arbeits- und Geschäftsprozessen einerseits und den Kompetenzen der Beschäftigten andererseits betrachtet.


Studieninhalte:
Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Berufspädagogik
• Einführung in die Berufspädagogik
• Lernen, Entwicklung und Sozialisation

Schlüsselqualifikationen
Masterarbeit

Studienverlaufsplan

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Vorlesungen, Übungen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Berufliche Fachrichtungen:
• Elektrotechnik
• Informationstechnik
• Fahrzeugtechnik
• Metalltechnik

Fachdidaktik

Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Fremdsprachenkenntnisse

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, für die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind Deutschkenntnisse daher zwingend erforderlich.
Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Sie einen Sprachnachweis erbringen. Hierfür haben Sie derzeit vier Möglichkeiten:
1. „Test Deutsch als Fremdsprache“ – TestDaF (§ 3) oder
2. „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ – DSH (§ 4) oder
3. „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs (§ 5)
4. Goethe- Zertifikat C1 (§ 6)
gemäß der „Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT)“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.06.2004) in der jeweils geltenden Fassung. Im Master of Education können, je nach gewähltem Zweitfach, weitere Sprachnachweise (z. B. Englisch B1 oder C1) erforderlich sein.

Prüfungen und Prüfungsformen

Thesenpapier, schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur), Bearbeitung von Übungsaufgaben, Erstellung von Protokollen der LV,Hausarbeit als selbstständige Bearbeitung, Referat, Projekt- oder Studienarbeit, Fallstudie, Experimentalarbeiten, Praktikumsbericht, mündliche Prüfung
Prüfungsleistungen aus einzelnen Lehrveranstaltungen werden gemäß ihres Anteils der Kreditpunkte
am Gesamtkreditvolumen des Moduls gewichtet.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. (zum Winter- und zum Sommersemester (unter bestimmten Bedingungen))
  • 15.07. (zum Winter- und zum Sommersemester (unter bestimmten Bedingungen))

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Hinweis für Fortgeschrittene:

Fortgeschrittene Studierende, die ihr Bachelorstudium nicht an der Universität Bremen abgeschlossen haben, können nur zum Wintersemester zum 3. Fachsemester zugelassen werden. Sie müssen zudem Studien- und Prüfungsleistungen für das erste und zweite Fachsemester nachweisen.

Fortgeschrittene Studierende, die ihr Bachelorstudium an der Universität Bremen abgeschlossen haben, können beim Nachweis von mindestens 10 CP aus dem M.Ed.-Studium, der Zugangsvoraussetzungen sowie der nachgewiesenen Zulassung zum Praxissemester als Fortgeschrittene zum Sommersemester aufgenommen werden.

 

 

Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach im M.Ed.

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Master of Education

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Produktionstechnik + Elektrotechnik 
13 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter in der Lehre

Studierende

0 Studentinnen
0 Studenten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Prof. Dr. Falk Howe
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866301
Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen
Gebäude: TAB
E-Mail: maren.petersen(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866270

Sekretariat

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Geschäftsstelle des Studiengangs

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Stand der Informationen

20.10.2017