Kultur, Medien, Kunst & Musik

Kommunikations- und Medienwissenschaft

Bachelor

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Steckbrief

Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen ist. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiter*innen und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zunutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsproz... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen ist. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiter*innen und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zunutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsprozesse erfordern.

Im Hinblick darauf integriert der Bachelor of Arts Kommunikations- und Medienwissenschaft eine breite kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagen- sowie Methodenausbildung einerseits und eine umfangreiche medienpraktische Ausbildung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen andererseits. Dieses Doppelprofil „Medienanalyse“ und „Medienpraxis“ im Profilfach soll zu einer integrativen Betrachtungsweise von Medienkommunikation als technisch vermitteltem Prozess und sozialem und kulturellem Phänomen befähigen.

Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft setzt sich zum Ziel, einerseits fundierte Grundlagen für eine wissenschaftliche begründete Auseinandersetzung mit Medienkommunikation zu legen, andererseits die Basis für eine praktische Tätigkeit in medienbezogenen Berufen. Im Studium lernt man also Folgendes:

·       die grundlegenden Begriffe zur Analyse und Beschreibung medial vermittelter Kommunikationsprozesse;

·       die zentralen Medien- und Kommunikationstheorien, einschließlich deren sozial- und kulturwissenschaftlicher Hintergründe;

·       erkenntnistheoretisch begründete und praktisch erprobte Kenntnisse der wesentlichen Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft;

·       ein fundiertes Wissen über die Entstehungs- und Funktionszusammenhänge von ‚traditionalen’ (Massen-)Medien und ‚neuen’ digitalen Medien, speziell des deutschen und europäischen Mediensystems;

·       eine analytische Perspektive auf aktuelle und historische Erscheinungsformen von Medienkommunikation, wobei Fragen der Medienproduktion, der Medienorganisation, der Medieninhalte, der Medienprodukte, der Medienrezeption und der Medienaneignung behandelt werden;

·       ein grundlegendes Bewusstsein für einen ethisch verantwortungsbewussten Umgang mit Wissensbeständen und wissenschaftlichen Daten, insbesondere im Hinblick auf Techniken der Recherche, Strukturierung und Dokumentation von Informationen;

·       medienpraktische Erfahrungen in unterschiedlichen medienbezogenen Berufsfeldern; Medienkompetenz im Umgang mit traditionalen und digitalen Medien;

·       Schlüsselqualifikationen insbesondere in den Bereichen Selbstmanagement und Präsentation, Teamarbeit und Projektmanagement sowie interkulturelle und kommunikative sowie kommunikationsethische Kompetenzen.

Auf diese Weise wollen wir mit dem BA Kommunikations- und Medienwissenschaft sowohl Studieninteressierte mit einer wissenschaftlich-analytischen Orientierung ansprechen (Profilfach, Schwerpunkt Medienanalyse) als auch solche, die nach dem Studienabschluss einen direkten Einstieg in die Berufspraxis anstreben (Profilfach, Schwerpunkt Medienpraxis).

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die analytische Orientierung und interdisziplinär ausgerichtete Anschlussfähigkeit des Studiengangs fördert und fordert „Allrounder“ mit integrativen Fähigkeiten, die sich flexibel in Schnittstellen zwischen unterschiedlichen medienbezogenen Tätigkeits- und Anwendungsfeldern hineindenken können.

Die enge Verzahnung von fachwissenschaftlicher Grundlagenausbildung und medien- und berufspraktischer Projektarbeit liefert dazu das methodische wie auch das medienanalytische Handwerkszeug, wobei je nach persönlichen Neigungen und Interessen eine unterschiedliche Gewichtung der beiden Ausbildungsschwerpunkte Medienanalyse und Medienpraxis vorgenommen werden kann.

Mit seiner doppelten Schwerpunktsetzung bildet der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft aus für:

·       eine im weitesten Sinne zu verstehende ‚Medienpraxis’ innerhalb der Medienbranche, bspw. in den Berufsfeldern der publizistischen Inhalteerstellung (z.B. Online-Journalismus) oder der Unternehmenskommunikation (z.B. im Marketing).

·       eine vertiefende Ausbildung im Rahmen eines entsprechenden berufs- bzw. praxisorientierten Masterstudiengangs oder entsprechender außeruniversitärer Ausbildungsgänge (z.B. Volontariat), sowie

·       eine vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gegenwärtigem und historischem Medienwandel im Rahmen weiterführender Masterstudiengänge in Hinführung auf eine spätere Forschungstätigkeit inner- und außerhalb des Hochschulwesens.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

In den Bremer Masterstudiengängen (MA) Medienkultur und Globalisierung und (MA) Digital Media and Society kann man diese Ausbildung weiter vertiefen. Hier geht es um eine forschungsorientierte Ausbildung der Beschäftigung mit Fragen des aktuellen, von Digitalisierung und Datafizierung angetrieben Medienkulturwandels – auch unter Einbezug der medienpraktischen Perspektive. Auf diese Weise bereitet der Masterstudiengang für konzeptionelle Medienberufe vor, aber auch für eine weitere wissenschaftliche Laufbahn durch eine Dissertation.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft wird in Kombination mit einem weiteren Fach studiert, entweder als Profilfach mit Profilbereich und einem Umfang von 120 CP oder als Komplementärfach ohne Profilbereich und mit einem Umfang von 60 CP.

Im ersten Studienjahr wird die Basis für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medial vermittelten Kommunikationsprozessen gelegt. Die Studierenden erwerben ein grundlegendes kommunikations- und medienwissenschaftliches Begriffs- und Theorieverständnis und werden in verwandte technik- und sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen eingeführt.

Das zweite Studienjahr widmet sich der fachspezifischen Methodenausbildung sowie einer vertiefenden Auseinandersetzung mit medienanalytischen und medienpraktischen Fragestellungen am Beispiel aktueller und historischer Medienphänomene. Dabei liegt der Schwerpunkt auf projektorientiertem Lernen in Kleingruppen.

Das dritte Studienjahr dient der fachlichen Spezialisierung. Im Fokus steht die eigenständige Übertragung des im ersten und zweiten Studienjahr erworbenen Fach- und Methodenwissens auf konkrete Themen- und Problemfelder. Hierbei erlaubt das Doppelprofil des Studiengangs Wahlmöglichkeiten zwischen einem stärker forschungsorientierten Theoriestudium bzw. einem begleiteten Praxissemester in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus.

Im Profilfach besteht im dritten Studienjahr die Möglichkeit, zwischen einer Profilbildung im Bereich Medienpraxis oder Medienanalyse zu wählen. Je nach Schwerpunktsetzung liegt der Fokus dabei auf der Vorbereitung auf ein weiterführendes Master-Studium durch ein vertiefendes Theoriestudium oder aber auf einer fundierten medienpraktischen Ausbildung im Rahmen eines begleiteten Praxissemesters in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus. Die Festlegung auf eine der Spezialisierungsrichtungen erfolgt am Ende des zweiten Studienjahres und wird durch entsprechende Beratungsangebote vorbereitet.

Bei Interesse können auch Studierende des medienpraktischen Schwerpunkts an den Vorbereitungsveranstaltungen für ein Masterstudium teilnehmen. Dies soll auch nach dem Praxissemester die Möglichkeit der Orientierung auf ein weiterführendes Masterstudium sicherstellen.

Zur weiteren Profilbildung sind daneben verteilt über die gesamte Studiendauer Leistungen im Pflichtbereich Bereich der General Studies zu erbringen, die ebenfalls dem Profilbereich zuzurechnen sind. Dieser Pflichtbereich umfasst einerseits die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (z.B. wissenschaftliches Arbeiten, Präsentation und Storytelling), andererseits eine frühzeitige, flankierende Begleitung während der Abschlussphase des Studiums, sowie außerdem das Pflichtpraktikum. Weitere CP sind durch frei wählbare Veranstaltungen zu erbringen. Hierbei können die Studierenden auf das General Studies Programm des Fachbereichs 9 bzw. auf das fachübergreifende Angebot der Universität zugreifen.

Abgeschlossen wird die Profilbildung durch die Bachelor-Arbeit im 5. Fachsemester mit anschließendem Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis, bzw. durch eine weitere Spezialisierung im 5. und die Bachelorarbeit im 6. Fachsemester im Schwerpunkt Medienanalyse.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Das Lehrangebot des BA Kommunikations- und Medienwissenschaft umfasst Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Übungen, Praxisseminare, Praktika und Exkursionen sowie Selbststudienmodule. Vorlesungen vermitteln das systematische Verständnis der Grundlagen des Stoffgebietes. Seminare dienen der Vertiefung der Fachkenntnisse und behandeln aktuelle Aspekte und Entwicklungen der Forschung und Praxis. Übungen und Tutorien dienen der Wiederholung und Festigung von Vorlesungsinhalten bzw. der praktischen Erprobung an Beispielen. Praktika sowie Exkursionen zu Medienunternehmen stellen unmittelbare Bezüge zwischen den in Vorlesungen und Seminaren erlernten Theorien zur Praxis her. Im Selbststudienmodul eignen sich die Studierenden wissenschaftliche Kenntnisse teilweise in Eigenleistung an oder vertiefen bekannte Theorien und Verfahren. Begleitseminare unterstützen die Studierenden in der Endphase des Studiums sowie bei den Übergängen in die Berufswelt oder in das Masterstudium.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft stellt nicht einfach eine Journalistenausbildung dar, vermittelt aber auch keinen kunst- oder literaturwissenschaftlichen Zugang zu Medien. Er steht als kommunikations- und medienwissenschaftliche Ausbildung auf einem festen Fundament sozial- und kulturwissenschaftlicher Methoden, die sowohl für die Medienanalyse als auch für die Medienpraxis notwendig sind. Besonders relevant für das Konzept des BA Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bremen sind dabei folgende Punkte:

·       Doppelte Schwerpunktbildung: Der Studiengang integriert eine kommunikations- und medienwissenschaftlich fundierte, interdisziplinär gerahmte Grundlagen- und Methodenausbildung mit einer flankierenden medienpraktischen Berufsorientierung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen. Im Rahmen dieses Doppelprofils kann jede und jeder, die oder der das BA-Programm studieren möchte, zwischen zwei Schwerpunkten wählen:

·       einer Spezialisierung in Theorien und Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Verbindung mit eigener Forschungspraxis und einem begleiteten Übergang zum Masterstudium (Schwerpunkt Medienanalyse);

·       einer praktischen kommunikations- und medienwissenschaftlichen Grundlagenausbildung in Verbindung mit einem Praxissemester und einem begleiteten Übergang ins Berufsfeld (Schwerpunkt Medienpraxis).

·       Integrative Methodenausbildung: Die zweisemestrige Methodenausbildung durchbricht herkömmliche Methodenschulen und vermittelt komplementäre Kenntnisse in den etablierten quantitativen und qualitativen Verfahren. Sie wird ergänzt durch eine propädeutische Grundausbildung im ersten Studienjahr.

·       Betreuter Praxisbezug: Während des gesamten Studienverlaufs ist ein kontinuierlicher Praxisbezug gegeben, angefangen bei praxisorientierten Lehrveranstaltungen, die in Kooperation mit Medienpraktikern realisiert werden können, über ein Pflichtpraktikum bis hin zur Möglichkeit eines Praxissemesters (und einer berufspraktischen Abschlussarbeit) im Rahmen des Schwerpunkts Medienpraxis. Während des Praxissemesters wird ein Praxisbegleitseminar angeboten, das den Austausch unter den Studierenden über die im Praktikum gemachten Erfahrungen und die Rückübertragung auf das Studium fördert.. Dieser abgestufte Praxisbezug mit institutionalisierten Praxiskontakten und spezifischen Betreuungsangeboten soll den Transfer der fachwissenschaftlichen Ausbildung in die Berufspraxis erleichtern und so die kritische Übergangsphase in den Beruf abfedern.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Bis zum Ende des zweiten Studienjahres ist ein Praktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen bzw. 320 Arbeitsstunden nachzuweisen. Dieses soll helfen, die theoretisch bzw. analytisch orientierte Perspektive auf den Gegenstand der Medienkommunikation in der persönlichen Auseinandersetzung auf konkrete medienpraktische Problemstellungen zu übertragen und eine eigene Perspektive auf das Berufsfeld „Medienkommunikation“ zu entwickeln. Das Praktikum wird i.d.R. in der vorlesungsfreien Zeit realisiert. Auch ‚Nebenjobs’ in der Medienbranche können bei Nachweis von mindestens 320 Arbeitsstunden ab Immatrikulation als Praktikum anerkannt werden. Die Studierenden können jeweils bei Vor- und Nachbereitung auf umfassende Beratungsangebote zurückgreifen.

Das Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis wird im 6. Semester in einem Medienunternehmen in der Region oder darüber hinaus abgeleistet. Ziel ist die Vermittlung bzw. anwendungsbezogene Erprobung und Erweiterung medienpraktischer und berufsfeldspezifischer Kompetenzen insbesondere im Bereich Projektmanagement, soziale und kommunikative Kompetenzen, Analyse-, Konzeptions- und Implementierungskompetenzen sowie technische Fähigkeiten.

Die Rahmenbedingungen des Praktikums werden von den Studierenden über einen Rahmenvertrag mit den beteiligten Unternehmen geregelt. Wichtige Punkte sind hier: Das Praktikum umfasst mindestens 480 Arbeitsstunden bei einer minimalen Dauer von 12 Wochen, so dass für die Studierenden die Möglichkeit besteht, an dem Praxisbegleitseminar, teilzunehmen sowie ggf. weitere Lehrveranstaltungen ihres Komplementärfaches zu besuchen. Das Praxisbegleitseminar findet zweimal im Semester an einem festen Termin statt, an dem sich die Studierenden in Kleingruppen bzw. im Plenum treffen, um sich über den Fortgang des Praktikums auszutauschen, sich bei ggf. auftretenden Schwierigkeiten gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam über das Praktikum hinaus Strategien für den Berufseinstieg zu erarbeiten. Die Studierenden werden für diese Zeit von ihrem Praktikumsgeber freigestellt.

Fremdsprachenkenntnisse

Englischkenntnisse, die dem Niveau B1 des European Framework entsprechen, werden dringend empfohlen, da sowohl die wissenschaftliche Literatur, als auch sämtliche Praxisbereiche der Medienwirtschaft zunehmend durch die englische Sprache gekennzeichnet sind.

Auslandssemester

Den Studierenden wird nahegelegt, in das Studium einen Auslandsaufenthalt zu integrieren, wobei Auslandssemester für das dritte bis fünfte Fachsemester empfohlen werden. Entsprechende Verträge sind mit Partneruniversitäten in Europa im Rahmen des Erasmus-Programms geschlossen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis als Auslandspraktikum zu realisieren.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Erwartet wird selbstverständlich ein großes Interesse an den aktuellen Entwicklungen in den Medienbranchen sowie ein hohes Maß an persönlicher Reife und Selbständigkeit, um die Anforderungen des eigenverantwortlichen Studiums erfüllen und die Notwendigkeit der Entscheidung über die eigene Schwerpunktsetzung sinnvoll fällen zu können.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

3 Professoren und 2 Professorinnen des Faches
1 Lektorin, 1 Lektor, diverse wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte (aus der Medienpraxis)

Kooperationen

Folgende Kooperationspartner sind durch ihre Mitgliedschaft im Beirat Medienpraxis am BA-Programm beteiligt:

Artundweise (http://www.artundweise.de/home.html)

Bremische Landesmediananstalt (http://www.bremische-landesmedienanstalt.de/)

Construktiv (http://www.construktiv.de)

hmmh Multimediahaus (http://www.hmmh.de/)

Nordmedia (http://www.nordmedia.de)

Radio Bremen (http://www.radiobremen.de/)

taz Bremen/Nord (http://www.taz.de/1/nord/bremen/)

Weser-Kurier (http://www.weser-kurier.de/)

Wirtschftsförderung Bremen WFB (http://www.wfb-bremen.de/de/wfb-wirtschaftsfoerderung-bremen)


Außerdem kooperiert der Studiengang bzw. das Institut IPKM mit vielen weitere Unternehmen, Institutionen und Verbänden der Region und darüber hinaus.


KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Dipl.-Soz. Marco Höhn
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Straße 4 41200
E-Mail: marco.hoehn(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67622
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Str. 4 40220
E-Mail: averbeck.lietz(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-67628

Studienzentrum

Studienzentrum FB 9
Gebäude: SFG, Raum: 3300
E-Mail: studienzentrumfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511

Juliane Schoppe
Montag 12-14 Uhr und Donnerstag 10-12 Uhr (Raum SFG 3300)
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

 

 

Praxisbüro

Dipl.-Soz. Marco Höhn
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Straße 4 41200
E-Mail: marco.hoehn(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67622

Geschäftsstelle des Studiengangs

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Str. 4 40220
E-Mail: averbeck.lietz(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-67628

Stand der Informationen

17.07.2018
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen ist. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiter*innen und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zunutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsprozesse erfordern.

Im Hinblick darauf integriert der Bachelor of Arts Kommunikations- und Medienwissenschaft eine breite kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagen- sowie Methodenausbildung einerseits und eine umfangreiche medienpraktische Ausbildung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen andererseits. Dieses Doppelprofil „Medienanalyse“ und „Medienpraxis“ im Profilfach soll zu einer integrativen Betrachtungsweise von Medienkommunikation als technisch vermitteltem Prozess und sozialem und kulturellem Phänomen befähigen.

Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft setzt sich zum Ziel, einerseits fundierte Grundlagen für eine wissenschaftliche begründete Auseinandersetzung mit Medienkommunikation zu legen, andererseits die Basis für eine praktische Tätigkeit in medienbezogenen Berufen. Im Studium lernt man also Folgendes:

·       die grundlegenden Begriffe zur Analyse und Beschreibung medial vermittelter Kommunikationsprozesse;

·       die zentralen Medien- und Kommunikationstheorien, einschließlich deren sozial- und kulturwissenschaftlicher Hintergründe;

·       erkenntnistheoretisch begründete und praktisch erprobte Kenntnisse der wesentlichen Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft;

·       ein fundiertes Wissen über die Entstehungs- und Funktionszusammenhänge von ‚traditionalen’ (Massen-)Medien und ‚neuen’ digitalen Medien, speziell des deutschen und europäischen Mediensystems;

·       eine analytische Perspektive auf aktuelle und historische Erscheinungsformen von Medienkommunikation, wobei Fragen der Medienproduktion, der Medienorganisation, der Medieninhalte, der Medienprodukte, der Medienrezeption und der Medienaneignung behandelt werden;

·       ein grundlegendes Bewusstsein für einen ethisch verantwortungsbewussten Umgang mit Wissensbeständen und wissenschaftlichen Daten, insbesondere im Hinblick auf Techniken der Recherche, Strukturierung und Dokumentation von Informationen;

·       medienpraktische Erfahrungen in unterschiedlichen medienbezogenen Berufsfeldern; Medienkompetenz im Umgang mit traditionalen und digitalen Medien;

·       Schlüsselqualifikationen insbesondere in den Bereichen Selbstmanagement und Präsentation, Teamarbeit und Projektmanagement sowie interkulturelle und kommunikative sowie kommunikationsethische Kompetenzen.

Auf diese Weise wollen wir mit dem BA Kommunikations- und Medienwissenschaft sowohl Studieninteressierte mit einer wissenschaftlich-analytischen Orientierung ansprechen (Profilfach, Schwerpunkt Medienanalyse) als auch solche, die nach dem Studienabschluss einen direkten Einstieg in die Berufspraxis anstreben (Profilfach, Schwerpunkt Medienpraxis).

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die analytische Orientierung und interdisziplinär ausgerichtete Anschlussfähigkeit des Studiengangs fördert und fordert „Allrounder“ mit integrativen Fähigkeiten, die sich flexibel in Schnittstellen zwischen unterschiedlichen medienbezogenen Tätigkeits- und Anwendungsfeldern hineindenken können.

Die enge Verzahnung von fachwissenschaftlicher Grundlagenausbildung und medien- und berufspraktischer Projektarbeit liefert dazu das methodische wie auch das medienanalytische Handwerkszeug, wobei je nach persönlichen Neigungen und Interessen eine unterschiedliche Gewichtung der beiden Ausbildungsschwerpunkte Medienanalyse und Medienpraxis vorgenommen werden kann.

Mit seiner doppelten Schwerpunktsetzung bildet der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft aus für:

·       eine im weitesten Sinne zu verstehende ‚Medienpraxis’ innerhalb der Medienbranche, bspw. in den Berufsfeldern der publizistischen Inhalteerstellung (z.B. Online-Journalismus) oder der Unternehmenskommunikation (z.B. im Marketing).

·       eine vertiefende Ausbildung im Rahmen eines entsprechenden berufs- bzw. praxisorientierten Masterstudiengangs oder entsprechender außeruniversitärer Ausbildungsgänge (z.B. Volontariat), sowie

·       eine vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gegenwärtigem und historischem Medienwandel im Rahmen weiterführender Masterstudiengänge in Hinführung auf eine spätere Forschungstätigkeit inner- und außerhalb des Hochschulwesens.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

In den Bremer Masterstudiengängen (MA) Medienkultur und Globalisierung und (MA) Digital Media and Society kann man diese Ausbildung weiter vertiefen. Hier geht es um eine forschungsorientierte Ausbildung der Beschäftigung mit Fragen des aktuellen, von Digitalisierung und Datafizierung angetrieben Medienkulturwandels – auch unter Einbezug der medienpraktischen Perspektive. Auf diese Weise bereitet der Masterstudiengang für konzeptionelle Medienberufe vor, aber auch für eine weitere wissenschaftliche Laufbahn durch eine Dissertation.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft wird in Kombination mit einem weiteren Fach studiert, entweder als Profilfach mit Profilbereich und einem Umfang von 120 CP oder als Komplementärfach ohne Profilbereich und mit einem Umfang von 60 CP.

Im ersten Studienjahr wird die Basis für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medial vermittelten Kommunikationsprozessen gelegt. Die Studierenden erwerben ein grundlegendes kommunikations- und medienwissenschaftliches Begriffs- und Theorieverständnis und werden in verwandte technik- und sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen eingeführt.

Das zweite Studienjahr widmet sich der fachspezifischen Methodenausbildung sowie einer vertiefenden Auseinandersetzung mit medienanalytischen und medienpraktischen Fragestellungen am Beispiel aktueller und historischer Medienphänomene. Dabei liegt der Schwerpunkt auf projektorientiertem Lernen in Kleingruppen.

Das dritte Studienjahr dient der fachlichen Spezialisierung. Im Fokus steht die eigenständige Übertragung des im ersten und zweiten Studienjahr erworbenen Fach- und Methodenwissens auf konkrete Themen- und Problemfelder. Hierbei erlaubt das Doppelprofil des Studiengangs Wahlmöglichkeiten zwischen einem stärker forschungsorientierten Theoriestudium bzw. einem begleiteten Praxissemester in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus.

Im Profilfach besteht im dritten Studienjahr die Möglichkeit, zwischen einer Profilbildung im Bereich Medienpraxis oder Medienanalyse zu wählen. Je nach Schwerpunktsetzung liegt der Fokus dabei auf der Vorbereitung auf ein weiterführendes Master-Studium durch ein vertiefendes Theoriestudium oder aber auf einer fundierten medienpraktischen Ausbildung im Rahmen eines begleiteten Praxissemesters in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus. Die Festlegung auf eine der Spezialisierungsrichtungen erfolgt am Ende des zweiten Studienjahres und wird durch entsprechende Beratungsangebote vorbereitet.

Bei Interesse können auch Studierende des medienpraktischen Schwerpunkts an den Vorbereitungsveranstaltungen für ein Masterstudium teilnehmen. Dies soll auch nach dem Praxissemester die Möglichkeit der Orientierung auf ein weiterführendes Masterstudium sicherstellen.

Zur weiteren Profilbildung sind daneben verteilt über die gesamte Studiendauer Leistungen im Pflichtbereich Bereich der General Studies zu erbringen, die ebenfalls dem Profilbereich zuzurechnen sind. Dieser Pflichtbereich umfasst einerseits die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (z.B. wissenschaftliches Arbeiten, Präsentation und Storytelling), andererseits eine frühzeitige, flankierende Begleitung während der Abschlussphase des Studiums, sowie außerdem das Pflichtpraktikum. Weitere CP sind durch frei wählbare Veranstaltungen zu erbringen. Hierbei können die Studierenden auf das General Studies Programm des Fachbereichs 9 bzw. auf das fachübergreifende Angebot der Universität zugreifen.

Abgeschlossen wird die Profilbildung durch die Bachelor-Arbeit im 5. Fachsemester mit anschließendem Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis, bzw. durch eine weitere Spezialisierung im 5. und die Bachelorarbeit im 6. Fachsemester im Schwerpunkt Medienanalyse.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Das Lehrangebot des BA Kommunikations- und Medienwissenschaft umfasst Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Übungen, Praxisseminare, Praktika und Exkursionen sowie Selbststudienmodule. Vorlesungen vermitteln das systematische Verständnis der Grundlagen des Stoffgebietes. Seminare dienen der Vertiefung der Fachkenntnisse und behandeln aktuelle Aspekte und Entwicklungen der Forschung und Praxis. Übungen und Tutorien dienen der Wiederholung und Festigung von Vorlesungsinhalten bzw. der praktischen Erprobung an Beispielen. Praktika sowie Exkursionen zu Medienunternehmen stellen unmittelbare Bezüge zwischen den in Vorlesungen und Seminaren erlernten Theorien zur Praxis her. Im Selbststudienmodul eignen sich die Studierenden wissenschaftliche Kenntnisse teilweise in Eigenleistung an oder vertiefen bekannte Theorien und Verfahren. Begleitseminare unterstützen die Studierenden in der Endphase des Studiums sowie bei den Übergängen in die Berufswelt oder in das Masterstudium.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft stellt nicht einfach eine Journalistenausbildung dar, vermittelt aber auch keinen kunst- oder literaturwissenschaftlichen Zugang zu Medien. Er steht als kommunikations- und medienwissenschaftliche Ausbildung auf einem festen Fundament sozial- und kulturwissenschaftlicher Methoden, die sowohl für die Medienanalyse als auch für die Medienpraxis notwendig sind. Besonders relevant für das Konzept des BA Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bremen sind dabei folgende Punkte:

·       Doppelte Schwerpunktbildung: Der Studiengang integriert eine kommunikations- und medienwissenschaftlich fundierte, interdisziplinär gerahmte Grundlagen- und Methodenausbildung mit einer flankierenden medienpraktischen Berufsorientierung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen. Im Rahmen dieses Doppelprofils kann jede und jeder, die oder der das BA-Programm studieren möchte, zwischen zwei Schwerpunkten wählen:

·       einer Spezialisierung in Theorien und Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Verbindung mit eigener Forschungspraxis und einem begleiteten Übergang zum Masterstudium (Schwerpunkt Medienanalyse);

·       einer praktischen kommunikations- und medienwissenschaftlichen Grundlagenausbildung in Verbindung mit einem Praxissemester und einem begleiteten Übergang ins Berufsfeld (Schwerpunkt Medienpraxis).

·       Integrative Methodenausbildung: Die zweisemestrige Methodenausbildung durchbricht herkömmliche Methodenschulen und vermittelt komplementäre Kenntnisse in den etablierten quantitativen und qualitativen Verfahren. Sie wird ergänzt durch eine propädeutische Grundausbildung im ersten Studienjahr.

·       Betreuter Praxisbezug: Während des gesamten Studienverlaufs ist ein kontinuierlicher Praxisbezug gegeben, angefangen bei praxisorientierten Lehrveranstaltungen, die in Kooperation mit Medienpraktikern realisiert werden können, über ein Pflichtpraktikum bis hin zur Möglichkeit eines Praxissemesters (und einer berufspraktischen Abschlussarbeit) im Rahmen des Schwerpunkts Medienpraxis. Während des Praxissemesters wird ein Praxisbegleitseminar angeboten, das den Austausch unter den Studierenden über die im Praktikum gemachten Erfahrungen und die Rückübertragung auf das Studium fördert.. Dieser abgestufte Praxisbezug mit institutionalisierten Praxiskontakten und spezifischen Betreuungsangeboten soll den Transfer der fachwissenschaftlichen Ausbildung in die Berufspraxis erleichtern und so die kritische Übergangsphase in den Beruf abfedern.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Bis zum Ende des zweiten Studienjahres ist ein Praktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen bzw. 320 Arbeitsstunden nachzuweisen. Dieses soll helfen, die theoretisch bzw. analytisch orientierte Perspektive auf den Gegenstand der Medienkommunikation in der persönlichen Auseinandersetzung auf konkrete medienpraktische Problemstellungen zu übertragen und eine eigene Perspektive auf das Berufsfeld „Medienkommunikation“ zu entwickeln. Das Praktikum wird i.d.R. in der vorlesungsfreien Zeit realisiert. Auch ‚Nebenjobs’ in der Medienbranche können bei Nachweis von mindestens 320 Arbeitsstunden ab Immatrikulation als Praktikum anerkannt werden. Die Studierenden können jeweils bei Vor- und Nachbereitung auf umfassende Beratungsangebote zurückgreifen.

Das Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis wird im 6. Semester in einem Medienunternehmen in der Region oder darüber hinaus abgeleistet. Ziel ist die Vermittlung bzw. anwendungsbezogene Erprobung und Erweiterung medienpraktischer und berufsfeldspezifischer Kompetenzen insbesondere im Bereich Projektmanagement, soziale und kommunikative Kompetenzen, Analyse-, Konzeptions- und Implementierungskompetenzen sowie technische Fähigkeiten.

Die Rahmenbedingungen des Praktikums werden von den Studierenden über einen Rahmenvertrag mit den beteiligten Unternehmen geregelt. Wichtige Punkte sind hier: Das Praktikum umfasst mindestens 480 Arbeitsstunden bei einer minimalen Dauer von 12 Wochen, so dass für die Studierenden die Möglichkeit besteht, an dem Praxisbegleitseminar, teilzunehmen sowie ggf. weitere Lehrveranstaltungen ihres Komplementärfaches zu besuchen. Das Praxisbegleitseminar findet zweimal im Semester an einem festen Termin statt, an dem sich die Studierenden in Kleingruppen bzw. im Plenum treffen, um sich über den Fortgang des Praktikums auszutauschen, sich bei ggf. auftretenden Schwierigkeiten gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam über das Praktikum hinaus Strategien für den Berufseinstieg zu erarbeiten. Die Studierenden werden für diese Zeit von ihrem Praktikumsgeber freigestellt.

Fremdsprachenkenntnisse

Englischkenntnisse, die dem Niveau B1 des European Framework entsprechen, werden dringend empfohlen, da sowohl die wissenschaftliche Literatur, als auch sämtliche Praxisbereiche der Medienwirtschaft zunehmend durch die englische Sprache gekennzeichnet sind.

Auslandssemester

Den Studierenden wird nahegelegt, in das Studium einen Auslandsaufenthalt zu integrieren, wobei Auslandssemester für das dritte bis fünfte Fachsemester empfohlen werden. Entsprechende Verträge sind mit Partneruniversitäten in Europa im Rahmen des Erasmus-Programms geschlossen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis als Auslandspraktikum zu realisieren.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Erwartet wird selbstverständlich ein großes Interesse an den aktuellen Entwicklungen in den Medienbranchen sowie ein hohes Maß an persönlicher Reife und Selbständigkeit, um die Anforderungen des eigenverantwortlichen Studiums erfüllen und die Notwendigkeit der Entscheidung über die eigene Schwerpunktsetzung sinnvoll fällen zu können.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

3 Professoren und 2 Professorinnen des Faches
1 Lektorin, 1 Lektor, diverse wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte (aus der Medienpraxis)

Kooperationen

Folgende Kooperationspartner sind durch ihre Mitgliedschaft im Beirat Medienpraxis am BA-Programm beteiligt:

Artundweise (http://www.artundweise.de/home.html)

Bremische Landesmediananstalt (http://www.bremische-landesmedienanstalt.de/)

Construktiv (http://www.construktiv.de)

hmmh Multimediahaus (http://www.hmmh.de/)

Nordmedia (http://www.nordmedia.de)

Radio Bremen (http://www.radiobremen.de/)

taz Bremen/Nord (http://www.taz.de/1/nord/bremen/)

Weser-Kurier (http://www.weser-kurier.de/)

Wirtschftsförderung Bremen WFB (http://www.wfb-bremen.de/de/wfb-wirtschaftsfoerderung-bremen)


Außerdem kooperiert der Studiengang bzw. das Institut IPKM mit vielen weitere Unternehmen, Institutionen und Verbänden der Region und darüber hinaus.


Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Dipl.-Soz. Marco Höhn
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Straße 4 41200
E-Mail: marco.hoehn(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67622
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Str. 4 40220
E-Mail: averbeck.lietz(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-67628

Studienzentrum

Studienzentrum FB 9
Gebäude: SFG, Raum: 3300
E-Mail: studienzentrumfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511

Juliane Schoppe
Montag 12-14 Uhr und Donnerstag 10-12 Uhr (Raum SFG 3300)
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

 

 

Praxisbüro

Dipl.-Soz. Marco Höhn
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Straße 4 41200
E-Mail: marco.hoehn(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67622

Geschäftsstelle des Studiengangs

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
Gebäude: Unbekannt, Raum: Linzer Str. 4 40220
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Telefon: 0421 218-67628

Stand der Informationen

17.07.2018