Gesellschaft & Bildung

Sachunterricht/Interdisziplinäre Sachbildung

Bachelor

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Steckbrief

Sachunterricht als ein Kernfach der Grundschule ist interdisziplinär angelegt. Die Kinder werden dabei unterstützt, sich die natürliche, sozial und technisch gestaltete Umwelt bildungswirksam zu erschließen und sich das ihrer Altersstufe angemessene Wissen zu konstruieren. Es werden natur- und sozialwissenschaftliche Inhalte sowie fächerübergreifende Erziehungs- und Bildungsaufgaben mit dem Ziel einer grundlegenden Bildung integriert. Der Sachunterricht des Primarbereichs schließt an die interdisziplinäre Sachbildung im Elementarbereich an und bildet... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Unterrichtsfach
51CP
Ergänzungsfach
24CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Sachunterricht als ein Kernfach der Grundschule ist interdisziplinär angelegt. Die Kinder werden dabei unterstützt, sich die natürliche, sozial und technisch gestaltete Umwelt bildungswirksam zu erschließen und sich das ihrer Altersstufe angemessene Wissen zu konstruieren. Es werden natur- und sozialwissenschaftliche Inhalte sowie fächerübergreifende Erziehungs- und Bildungsaufgaben mit dem Ziel einer grundlegenden Bildung integriert. Der Sachunterricht des Primarbereichs schließt an die interdisziplinäre Sachbildung im Elementarbereich an und bildet eine Grundlage für den Unterricht der weiterführenden Schulen des Sekundarbereichs. Ziel des Sachunterrichts ist die Entwicklung von Handlungskompetenz in Alltagssituationen – nicht die bloße Vermittlung von Sachwissen.
In der universitären Ausbildung werden die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen für die Bildungsbereiche Natur, Umwelt, Technik, Körper und Bewegung, Soziales Lernen, Kultur und Gesellschaft des Elementarbereichs sowie für das Unterrichtsfach Sachunterricht der Grundschule gelegt.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht innerhalb des Studiengangs Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs orientiert sich an dem Gedanken der Polyvalenz. Je nach Fächerkombination
(und ggf. aufgrund weiterer Qualifikationen, z. B. abgeschlossene Berufsausbildung, besondere Zertifikate etc.) sind nach Abschluss des Bachelor-Studiums u.a. folgende Arbeitsfelder möglich:

  • Tätigkeit in vorschulischen Einrichtungen
  • Wissenskommunikation für verschiedene Zielgruppen (außerschulische Lernorte, Museumspädagogik, Science-Ausstellungen)
  • Tätigkeit in Schul- und Fachbuchverlagen
  • Außerschulische Kinder- und Jugendbildung

Im Anschluss an den o.g. Bachelor-Studiengang können neben Masterstudiengängen an anderen Universitäten folgende 4-semestrige Masterstudiengänge an der Universität Bremen mit verschiedenen Schwerpunkten belegt
werden:

  • Lehramt Grundschule (Master of Education)
  • Lehramt Inklusive Pädagogik / Sonderpädagogik in Kombination mit dem Lehramt Grundschule (Master of Education)
  • Master of Arts Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Grundschule
  • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht ISSU kann an der Universität Bremen im Rahmen der Studiengänge „Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs“ (Bachelor of Arts) und „Lehramt Grundschule“ (Master of Education) entweder als „großes“ Fach oder als „kleines“ Fach studiert werden. Im Bachelor-Studium besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen zusätzlichen Schwerpunkt für den Elementarbereich zu studieren, wenn ISSU als ein „großes“ Fach gewählt wird und die entsprechenden Wahlpflichtmodule studiert werden.

Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht trägt diesen verschiedenen Anforderungen vor allen Dingen in einem sachunterrichtsdidaktisch und interdisziplinär fachwissenschaftlich ausgerichteten Kernbereich Rechnung. Dieser Kernbereich konstituiert sich nicht über den monodisziplinären Bezug zu einer Wissenschaftsdisziplin und deren zugehöriger Fachdidaktik, sondern integriert verschiedene Einzeldisziplinen der Natur- und Sozialwissenschaften, der Bildungswissenschaften, der Entwicklungspsychologie und Sozialisationsforschung sowie domänenspezifische Ergebnisse der Lehr-Lernforschung und der Professionsforschung in einem didaktisch sinnvollen Kontext. Mit selbst zu wählender Schwerpunktsetzung können die Studierenden ferner ein Fundament für ein naturwissenschaftliches bzw. sozialwissenschaftliches
Verständnis und fachwissenschaftlich anschlussfähiges Wissen erwerben.

Im Schwerpunkt Naturwissenschaften sollen die Studierenden sich umfassend in jeweils drei naturwissenschaftlichen Bereichen vertiefen, zwei im Bachelor und einen dritten im Master. Neben den klassischen Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik und dem Bereich Technik haben die Studierenden auch die Möglichkeit, Geowissenschaften zu studieren und so Einblicke in ein interdisziplinäres naturwissenschaftliches Fach zu erhalten.

Im Schwerpunkt Sozialwissenschaften findet zunächst eine integrative Einführung statt und im Anschluss daran die Vertiefung in einem sozialwissenschaftlichen Fach (Geographie, Geschichte, Politik). Ergänzt werden die Fachmodule durch ein integriertes sozialwissenschaftliches Modul, in das alle drei beteiligten Fachwissenschaften Anteile einbringen.
In diesem Modul sollen die Studierenden die Kompetenz erwerben, den jeweils spezifischen Beitrag einer Disziplin zu übergreifenden Fragen und Themen wie z.B. Siedlung, Wirtschaft, Handelspolitik oder den gesellschaftlichen Umgang mit Natur und Technik berücksichtigen zu können. Die Studierenden erwerben neben wählbaren fachwissenschaftlichen Vertiefungen Kenntnisse zur Bewertung konzeptioneller Entwicklungsphasen, wissenschaftsorientierter inhaltlicher Schwerpunktsetzungen und didaktischer Begründungsebenen des Faches. Sie entwickeln methodische Kompetenzen im Hinblick auf die Strukturierung der Interdisziplinären Sachbildung / des Sachunterrichts in pädagogischen Handlungsfeldern wie im Erzieher*innen und Lehrer*innenberuf. Neben einer gezielten und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestalteten Analyse, Planung, Organisation und Reflexion von Lehr- Lernprozessen geht es dabei um die Förderung von Kompetenzen zur individuellen Beratung und Unterstützung der Lernenden.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Das Studium Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs umfasst drei Fächer. Zwei Fächer einschließlich des Fachdidaktik und Praktika haben einen größeren Umfang (28%). Ein Fach einschließlich der Fachdidaktik wird im kleineren Umfang studiert (13%).
Je nach Schwerpunktlegung sind verschiedene Fächerkombinationen möglich. Bei dem Schwerpunkt Elementarpädagogik ist das Fach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht (in Kombination mit Elementarmathematik und Deutsch) verpflichtend.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Die im Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht konstruktivistisch geprägte Sicht auf Lehr- und Lernprozesse erfordert Lernarrangements, in denen Studierende sich ihr Wissen selbsttätig aneignen und die eigenen Lernwege reflektieren können. Bevorzugt wird eigenaktives und kooperatives Lernen. Vorerfahrungen und Interessen der Studierenden sowie unterschiedlichen Kompetenzniveaus wird dabei Rechnung getragen.
Es finden obligatorisch die folgenden Lehr- und Lernformen statt:

  • Vorlesungen dienen vor allem der Vermittlung von fachwissenschaftlichem, interdisziplinär fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Überblickswissen sowie Vertiefungen in einzelnen Bereichen.
  • Seminare thematisieren im Allgemeinen ausgewählte Schwerpunkte, die unter Anleitung der Lehrenden von den Studierenden durch Diskussionen, Sitzungsvorbereitung, Thesenpapiere, Präsentationen, Kurzreferate und Referate usw. selbst erarbeitet werden.
  • Praktika dienen dem Erwerb von Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Lösung empirischer und experimenteller Aufgaben sowie der Planung, Durchführung, Reflexion und Analyse von Lehr- Lernsituationen.
  • Übungen sind begleitende Veranstaltungen, in denen exemplarische Aufgaben bearbeitet werden. Hier können domänenspezifische Arbeits- und Verhaltensweisen im Hinblick auf Wissenschaftskonstruktionen als auch zur Gestaltung von Lehr-Lernarrangements erprobt werden.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Neben den Modulen im Kernbereich der interdisziplinären Sachbildung/Sachunterricht findet ein vertiefendes Studium in einem fachlichen Schwerpunkt statt. Wahlweise in einem Schwerpunkt Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, Technik (Geowissenschaften optional) oder Schwerpunkt Sozialwissenschaften (Geschichte, Geographie, Politik).

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Auslandssemester

Ein obligatorisches Auslandssemester ist nicht vorgesehen, die Studierendenmobilität ist jedoch erwünscht und wird von den entsprechenden Serviceeinrichtungen der Universität z.B. im Rahmen des ERASMUS-Programms für Studienaufenthalte an europäischen Partneruniversitäten unterstützt. Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studiennachweisen ist aufgrund der Modularisierung möglich und wird großzügig gehandhabt. Eine frühe Beratung der Studierenden, um das Lehrangebot der ausländischen Partnerinstitution mit dem Studienprogramm der Universität Bremen abzustimmen, hat sich dabei als hilfreich erwiesen. Ferner werden die Austauschprogramme des DAAD (Studierenden-DozentInnenmobilität) genutzt, um einen Einblick in das Bildungssystem im Elementar- und Primarbereich in einem anderen Land zu erhalten.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Unterrichtsfach + Ergänzungsfach

Studierbar für Schulformen

Grundschule + Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Unterrichtsfach
51CP
Ergänzungsfach
24CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professorinnen des Faches

Studierende

228 Studentinnen
88 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Prof. Dr. Meike Wulfmeyer
Gebäude: GW2, Raum: B 2.160
E-Mail: wulfmeyer(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69412

Studienfachberatung zum Schwerpunkt Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Lydia Murmann
Gebäude: GW2, Raum: B 2.130
E-Mail: murmann(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69410

Studienfachberatung zum Schwerpunkt Naturwissenschaften

Studienzentrum

Kathrin Schmidt
Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69070


Sprechzeiten

Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

sowie Termine nach Vereinbarung

Information und Beratung bei Fragen:

    • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
    • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
    • zur Bewältigung von Studienanforderungen
    • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
    • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
    • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

    Geschäftsstelle des Studiengangs

    Sibylle Koch
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.570
    E-Mail: bille(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69012

    Geschäftsstelle des Fachbereichrates

    Claudia Hottenrott
    Gebäude: GW2, Raum: A2550
    E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69011

    Stand der Informationen

    03.11.2017
    Beschreibung des Faches

    BESCHREIBUNG DES FACHES

    Sachunterricht als ein Kernfach der Grundschule ist interdisziplinär angelegt. Die Kinder werden dabei unterstützt, sich die natürliche, sozial und technisch gestaltete Umwelt bildungswirksam zu erschließen und sich das ihrer Altersstufe angemessene Wissen zu konstruieren. Es werden natur- und sozialwissenschaftliche Inhalte sowie fächerübergreifende Erziehungs- und Bildungsaufgaben mit dem Ziel einer grundlegenden Bildung integriert. Der Sachunterricht des Primarbereichs schließt an die interdisziplinäre Sachbildung im Elementarbereich an und bildet eine Grundlage für den Unterricht der weiterführenden Schulen des Sekundarbereichs. Ziel des Sachunterrichts ist die Entwicklung von Handlungskompetenz in Alltagssituationen – nicht die bloße Vermittlung von Sachwissen.
    In der universitären Ausbildung werden die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen für die Bildungsbereiche Natur, Umwelt, Technik, Körper und Bewegung, Soziales Lernen, Kultur und Gesellschaft des Elementarbereichs sowie für das Unterrichtsfach Sachunterricht der Grundschule gelegt.

    Berufswege und Weiterqualifizierung

    BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

    Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

    Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht innerhalb des Studiengangs Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs orientiert sich an dem Gedanken der Polyvalenz. Je nach Fächerkombination
    (und ggf. aufgrund weiterer Qualifikationen, z. B. abgeschlossene Berufsausbildung, besondere Zertifikate etc.) sind nach Abschluss des Bachelor-Studiums u.a. folgende Arbeitsfelder möglich:

    • Tätigkeit in vorschulischen Einrichtungen
    • Wissenskommunikation für verschiedene Zielgruppen (außerschulische Lernorte, Museumspädagogik, Science-Ausstellungen)
    • Tätigkeit in Schul- und Fachbuchverlagen
    • Außerschulische Kinder- und Jugendbildung

    Im Anschluss an den o.g. Bachelor-Studiengang können neben Masterstudiengängen an anderen Universitäten folgende 4-semestrige Masterstudiengänge an der Universität Bremen mit verschiedenen Schwerpunkten belegt
    werden:

    • Lehramt Grundschule (Master of Education)
    • Lehramt Inklusive Pädagogik / Sonderpädagogik in Kombination mit dem Lehramt Grundschule (Master of Education)
    • Master of Arts Erziehungs- und Bildungswissenschaften

    Studienangebot für das Berufsziel Schule

    Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

    • Grundschule
    • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

    Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

    Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

    Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

    Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

    Studienbegleitendes Zusatzangebot
    Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

    Studieninhalte und Fächerkombinationen

    STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

    Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

    Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

    Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht ISSU kann an der Universität Bremen im Rahmen der Studiengänge „Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs“ (Bachelor of Arts) und „Lehramt Grundschule“ (Master of Education) entweder als „großes“ Fach oder als „kleines“ Fach studiert werden. Im Bachelor-Studium besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen zusätzlichen Schwerpunkt für den Elementarbereich zu studieren, wenn ISSU als ein „großes“ Fach gewählt wird und die entsprechenden Wahlpflichtmodule studiert werden.

    Das Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht trägt diesen verschiedenen Anforderungen vor allen Dingen in einem sachunterrichtsdidaktisch und interdisziplinär fachwissenschaftlich ausgerichteten Kernbereich Rechnung. Dieser Kernbereich konstituiert sich nicht über den monodisziplinären Bezug zu einer Wissenschaftsdisziplin und deren zugehöriger Fachdidaktik, sondern integriert verschiedene Einzeldisziplinen der Natur- und Sozialwissenschaften, der Bildungswissenschaften, der Entwicklungspsychologie und Sozialisationsforschung sowie domänenspezifische Ergebnisse der Lehr-Lernforschung und der Professionsforschung in einem didaktisch sinnvollen Kontext. Mit selbst zu wählender Schwerpunktsetzung können die Studierenden ferner ein Fundament für ein naturwissenschaftliches bzw. sozialwissenschaftliches
    Verständnis und fachwissenschaftlich anschlussfähiges Wissen erwerben.

    Im Schwerpunkt Naturwissenschaften sollen die Studierenden sich umfassend in jeweils drei naturwissenschaftlichen Bereichen vertiefen, zwei im Bachelor und einen dritten im Master. Neben den klassischen Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik und dem Bereich Technik haben die Studierenden auch die Möglichkeit, Geowissenschaften zu studieren und so Einblicke in ein interdisziplinäres naturwissenschaftliches Fach zu erhalten.

    Im Schwerpunkt Sozialwissenschaften findet zunächst eine integrative Einführung statt und im Anschluss daran die Vertiefung in einem sozialwissenschaftlichen Fach (Geographie, Geschichte, Politik). Ergänzt werden die Fachmodule durch ein integriertes sozialwissenschaftliches Modul, in das alle drei beteiligten Fachwissenschaften Anteile einbringen.
    In diesem Modul sollen die Studierenden die Kompetenz erwerben, den jeweils spezifischen Beitrag einer Disziplin zu übergreifenden Fragen und Themen wie z.B. Siedlung, Wirtschaft, Handelspolitik oder den gesellschaftlichen Umgang mit Natur und Technik berücksichtigen zu können. Die Studierenden erwerben neben wählbaren fachwissenschaftlichen Vertiefungen Kenntnisse zur Bewertung konzeptioneller Entwicklungsphasen, wissenschaftsorientierter inhaltlicher Schwerpunktsetzungen und didaktischer Begründungsebenen des Faches. Sie entwickeln methodische Kompetenzen im Hinblick auf die Strukturierung der Interdisziplinären Sachbildung / des Sachunterrichts in pädagogischen Handlungsfeldern wie im Erzieher*innen und Lehrer*innenberuf. Neben einer gezielten und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestalteten Analyse, Planung, Organisation und Reflexion von Lehr- Lernprozessen geht es dabei um die Förderung von Kompetenzen zur individuellen Beratung und Unterstützung der Lernenden.

    Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

    Das Studium Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs umfasst drei Fächer. Zwei Fächer einschließlich des Fachdidaktik und Praktika haben einen größeren Umfang (28%). Ein Fach einschließlich der Fachdidaktik wird im kleineren Umfang studiert (13%).
    Je nach Schwerpunktlegung sind verschiedene Fächerkombinationen möglich. Bei dem Schwerpunkt Elementarpädagogik ist das Fach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht (in Kombination mit Elementarmathematik und Deutsch) verpflichtend.

    Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

    Die im Studienfach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht konstruktivistisch geprägte Sicht auf Lehr- und Lernprozesse erfordert Lernarrangements, in denen Studierende sich ihr Wissen selbsttätig aneignen und die eigenen Lernwege reflektieren können. Bevorzugt wird eigenaktives und kooperatives Lernen. Vorerfahrungen und Interessen der Studierenden sowie unterschiedlichen Kompetenzniveaus wird dabei Rechnung getragen.
    Es finden obligatorisch die folgenden Lehr- und Lernformen statt:

    • Vorlesungen dienen vor allem der Vermittlung von fachwissenschaftlichem, interdisziplinär fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Überblickswissen sowie Vertiefungen in einzelnen Bereichen.
    • Seminare thematisieren im Allgemeinen ausgewählte Schwerpunkte, die unter Anleitung der Lehrenden von den Studierenden durch Diskussionen, Sitzungsvorbereitung, Thesenpapiere, Präsentationen, Kurzreferate und Referate usw. selbst erarbeitet werden.
    • Praktika dienen dem Erwerb von Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Lösung empirischer und experimenteller Aufgaben sowie der Planung, Durchführung, Reflexion und Analyse von Lehr- Lernsituationen.
    • Übungen sind begleitende Veranstaltungen, in denen exemplarische Aufgaben bearbeitet werden. Hier können domänenspezifische Arbeits- und Verhaltensweisen im Hinblick auf Wissenschaftskonstruktionen als auch zur Gestaltung von Lehr-Lernarrangements erprobt werden.

    Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

    Neben den Modulen im Kernbereich der interdisziplinären Sachbildung/Sachunterricht findet ein vertiefendes Studium in einem fachlichen Schwerpunkt statt. Wahlweise in einem Schwerpunkt Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, Technik (Geowissenschaften optional) oder Schwerpunkt Sozialwissenschaften (Geschichte, Geographie, Politik).

    Erziehungswissenschaft

    In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

    In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

    Auslandssemester

    Ein obligatorisches Auslandssemester ist nicht vorgesehen, die Studierendenmobilität ist jedoch erwünscht und wird von den entsprechenden Serviceeinrichtungen der Universität z.B. im Rahmen des ERASMUS-Programms für Studienaufenthalte an europäischen Partneruniversitäten unterstützt. Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studiennachweisen ist aufgrund der Modularisierung möglich und wird großzügig gehandhabt. Eine frühe Beratung der Studierenden, um das Lehrangebot der ausländischen Partnerinstitution mit dem Studienprogramm der Universität Bremen abzustimmen, hat sich dabei als hilfreich erwiesen. Ferner werden die Austauschprogramme des DAAD (Studierenden-DozentInnenmobilität) genutzt, um einen Einblick in das Bildungssystem im Elementar- und Primarbereich in einem anderen Land zu erhalten.

    Bewerbung und Zulassung

    BEWERBUNG UND ZULASSUNG

    Zugangsvoraussetzung

    Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
    Infos zum Studium ohne Abitur

    Zulassung

    für höhere Semester

    Zulassungsbeschränkt


    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

    • 15.07. zum Wintersemester

    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

    • 15.01. zum Sommersemester
    • 15.07. zum Wintersemester

    Studienbeginn Anfänger

    WiSe

    Studienbeginn Fortgeschrittene

    SoSe und WiSe
    Formalia

    FORMALIA

    Studienform

    Grundständiger Studiengang

    Zeitaufwand

    Vollzeitstudium

    Studierbar als

    Unterrichtsfach + Ergänzungsfach

    Studierbar für Schulformen

    Grundschule + Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

    Abschluss

    Bachelor

    Titel/Abschluss

    Bachelor of Arts (B.A.)

    Regelstudienzeit

    6 Semester

    ECTS-Punkte

    Unterrichtsfach
    51CP
    Ergänzungsfach
    24CP

    Systemakkreditiert


    durch: AAQ
    am: 16.09.2016

    BAföG

    6 Semester

    Kosten

    Semesterbeitrag 321,42 €

    Bremen hat ein Studienkontengesetz.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    Ordnungen

    Prüfungsordnung
    Forschung und Lehre

    FORSCHUNG UND LEHRE

    Lehrende

    2 Professorinnen des Faches

    Studierende

    228 Studentinnen
    88 Studenten

    Kontakt und Beratung

    KONTAKT UND BERATUNG

    Studienfachberatung

    Prof. Dr. Meike Wulfmeyer
    Gebäude: GW2, Raum: B 2.160
    E-Mail: wulfmeyer(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69412

    Studienfachberatung zum Schwerpunkt Sozialwissenschaften

    Prof. Dr. Lydia Murmann
    Gebäude: GW2, Raum: B 2.130
    E-Mail: murmann(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69410

    Studienfachberatung zum Schwerpunkt Naturwissenschaften

    Studienzentrum

    Kathrin Schmidt
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
    E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69070


    Sprechzeiten

    Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

    sowie Termine nach Vereinbarung

    Information und Beratung bei Fragen:

      • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
      • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
      • zur Bewältigung von Studienanforderungen
      • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
      • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
      • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

      Geschäftsstelle des Studiengangs

      Sibylle Koch
      Gebäude: GW2, Raum: A 2.570
      E-Mail: bille(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69012

      Geschäftsstelle des Fachbereichrates

      Claudia Hottenrott
      Gebäude: GW2, Raum: A2550
      E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69011

      Stand der Informationen

      03.11.2017