Gesellschaft & Bildung

Inklusive Pädagogik

Bachelor

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Steckbrief

Das Studienfach Inklusive Pädagogik im Bachelorstudiengang „Bildungs­wissen­schaften des Primar­- und Elementar­be­reichs“ bereitet auf eine Tätig­keit in inklusiven pädagogischen Ar­beits­fel­dern, insbesondere in inklusiven (Grund-)Schulen vor. Primäres Berufsziel ist die Tätigkeit als Lehr­kraft.

Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik an der Universität Bremen er­möglicht es Stu­dier­enden, Sonder- und Grundschulpädagogik zu kom­bi­nie­ren. mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Unterrichtsfach
51CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

BESCHREIBUNG DES FACHES

Das Studienfach Inklusive Pädagogik im Bachelorstudiengang „Bildungs­wissen­schaften des Primar­- und Elementar­be­reichs“ bereitet auf eine Tätig­keit in inklusiven pädagogischen Ar­beits­fel­dern, insbesondere in inklusiven (Grund-)Schulen vor. Primäres Berufsziel ist die Tätigkeit als Lehr­kraft.

Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik an der Universität Bremen er­möglicht es Stu­dier­enden, Sonder- und Grundschulpädagogik zu kom­bi­nie­ren. Wird das Studienfach im Mas­ter­stu­diengang fortgesetzt, so wird mit Ab­schluss des Masterstudiengangs eine Dop­pel­qua­li­fi­zier­ung für das Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und das Lehramt an Grund­schu­len erworben.

Der Begriff Inklusive Pädagogik bezeichnet erziehungswissenschaftliche An­sät­ze, die auf einen ge­lingenden Umgang mit der Verschiedenheit der Ler­nen­den in Bildungseinrichtungen zielen. Be­zogen auf die Schule versteht sich das Fachgebiet als Weiterentwicklung von Schulpädagogik und Sonder­pä­da­go­gik. Es beschäftigt sich mit kindlichen Lern- und Entwicklungsprozessen mit be­sonderem Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie statt­finden und die Aus­wirkungen für das einzelne Kind. So können zum Bei­spiel Armut, Mehrsprachigkeit oder be­son­dere organische Bedingungen Ri­si­ken dafür sein, dass ein Kind ausgegrenzt wird oder die eigen­en Lern­möglich­keiten nicht entfalten kann. In diesem Zusammenhang fragt inklusive Pä­da­go­gik nach Unterstützungsmöglichkeiten für soziale Teilhabe und erfolgreiches Ler­nen eines Kindes. Bezogen auf den Unterricht geht es dann um Konzepte, die es allen Schüler*innen er­mög­lichen, in einer heterogenen Lerngruppe entsprechend der eigenen Lernausgangslage und so­zial eingebunden zu ler­nen. Inklusive Pädagog*innen sind damit Expert*innen für Erziehungs- und Bil­dungsprozesse unter unterschiedlichen Entwicklungs- und Sozialisations­be­dingungen. Sie sind dabei handelnd sowie beratend tätig.

Das Studienfach Inklusive Pädagogik ist eingebunden in den Ba­chelor „Bil­dungs­wis­sen­schaften des Primar­- und Elementar­be­reichs“. Inklusive Pädagogik ist eins von drei Fächern und wird im Umfang eines großen Studien­faches studiert. Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik er­mög­licht eine Kombination der beiden Lehramts­op­tionen Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Grund­schule und kann in dem entsprechenden Masterstudiengang fortgesetzt werden. Mit Abschluss des Master­stu­dien­gangs wird dann eine Doppelqualifizierung für das Lehramt für Inklusive Pä­da­go­gik/Son­der­pä­dagogik und das Lehramt an Grundschulen erworben.

Neben der lehramtsbezogenen Option steht den Studierenden nach Ab­schluss des Bachelor mit dem Studienfach Inklusive Pädagogik auch der Zu­gang zum Masterstudiengang „Erziehungs- und Bildungs­wis­sen­schaft“ offen.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Nach Abschluss des Bachelorstudiums kann an der Universität Bremen der Masterstudiengang Inklusive Pä­da­go­gik für die Lehrämter In­klu­si­ve Pä­da­go­gik/Sonderpädagogik und Grundschule belegt werden. Auf diesem Weg wird die Doppelqualifikation Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Lehramt für Grundschulen und die Zu­gangsberechtigung für das entsprechende Referendariat erworben. Ab­sol­vent*innen des Masterstudiengangs können sich bei der Bewerbung für das Referendariat (2. Staats­exa­men) für einen der beiden Lehrämter Grund­schu­le oder Inklusive Pä­da­go­gik/Son­der­pädagogik entscheiden. Absolvieren Sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt Inklusive Pä­da­go­gik/Sonder­pä­da­go­gik, können Sie in dieser Funktion an Grundschulen oder an För­der­schu­len tätig sein und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in inklusiven bzw. integrativen Lerngruppen. Absolvieren sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt an Grund­schu­len, können sie in dieser Funktion an allen Grund­schulen tätig werden und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in in­klu­siven Klassen und Schulen.

 

 

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

  • Master of Education Inklusive Pädagogik

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studienfach Inklusive Pädagogik wird im Drei -Fach -Bachelor mit Lehramtsoption im Gesamtumfang von 51 CP studiert. Das entspricht dem Umfang eines großen Faches. Die Studierenden belegen neben der Inklusiven Pädagogik noch zwei Unterrichtsfächer (ein großes Fach und ein kleines Fach) und den Bereich Erziehungswissenschaft.

Studienverlaufsplan

Im Studienfach Inklusive Pädagogik (IP) belegen die Studierenden folgende Module:

1. Sem.
Modul IP1: Grundlagen Inklusiver Pädagogik (9 CP)

2. Sem.
Modul IP2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen (9 CP)

3. Sem.
Modul IP3: Inklusive Didaktik 1 (5 CP)
Modul IP4: Förderschwerpunkte 1 (3 CP)

4. Sem.
Modul IP3: Inklusive Didaktik 1, Fortsetzung (4 CP)
Modul IP4: Förderschwerpunkte 1, Fortsetzung (6 CP)

5. Sem.
Modul IP5: Kooperation und Beratung (9 CP)

6. Sem.
Modul IP6: Wahlvertiefung (6 CP)
optional: Modul IP7 Bachelorarbeit (12 CP)

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im Studiengang werden drei Veranstaltungsformen systematisch genutzt, die sich in den Modulen jeweils gegenseitig ergänzen.
Erstens wird in Vorlesungen Basiswissen vermittelt. Diese Form der Lehre wird gezielt zur Einführung in bestimmte Themengebiete genutzt, wie die inklusive Pädagogik als Fachgebiet (Modul IP 1) oder die Grundlagen inklusiver Didaktik (Modul IP3).
Zweitens finden - zum Teil begleitend zu den Vorlesungen - vertiefende Seminare statt, in denen die Studierenden beispielhafte Frage- und Problemstellungen stärker selbstverantwortlich bearbeiten. Neben inhaltlichen Anregungen durch die Lehrenden und selbstständiger Erarbeitung vorbereitender Texte spielt hier der Austausch der Studierenden untereinander sowie die Reflektion in Bezug auf den eigenen Lernprozess und die Anwendung erworbenen Wissens eine wichtige Rolle.
Drittens arbeiten Studierende in einem Teil der Seminare weitgehend eigenständig und projektorientiert an speziellen Fragestellungen. Dies betrifft insbesondere die Wahlvertiefung (IP6), praktikumsbezogene Veranstaltungen (IP 3) und die Vertiefungen zu förderschwerpunktbezogenen Fragestellungen (IP4).

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im zweiten und sechsten Semester belegen die Studierenden Wahl­ver­tie­fungs­veranstaltungen (Module IP2 und IP 6). Zur Wahl stehen hier ver­tie­fen­de bezugswissenschaftliche, d.h. insbe­sondere soziologische und entwick­lungs­psychologische Aspekte.

Im dritten Semester (Modul IP 4) belegen die Studierenden zwei von vier För­der­schwerpunkten. Zur Wahl stehen: "Lernen", "Emotionale und soziale Ent­wick­lung", "Geistige Entwicklung" und "Sprache". Die förder­schwer­punkt­be­zo­gene Expertise wird in Vertiefungsmodulen erworben, die ‚quer’ zu der inklu­si­ons­pädagogischen Grundqualifikation angelegt sind (siehe www.fb12.uni-bremen.de/fileadmin/Arbeitsgebiete/inklusive/IP-Modulhandbuch_16022016.pdf).

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

- Interesse an Bildungsarbeit mit Kindern

- Kontaktfähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team

- Interesse an der unterstützenden Arbeit mit Kindern in Risikolagen

- Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Fragen von Ausgrenzung und Behinderung

- Sozialintegrative Grundeinstellung

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Vorpraktikum

Das Praktikum muss bis Semesterbeginn (01.10.), spätestens aber bis Veranstaltungsbeginn abgeschlossen sein und kann nicht nachgeholt werden.
Der Nachweis über insgesamt 6 Wochen (240 Stunden) Vorpraktikum ist nach Erhalt des Zulassungsbescheides bis zur dort genannten Frist im Sekretariat für Studierende einzureichen.
Als Nachweis gelten der Praktikumsvertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung über die Vereinbarung des zu absolvierenden Praktikums; es müssen Institution, Zeitraum und Stundenumfang des Praktikums und Art der Tätigkeit im Praktikum aufgeführt sein.

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Unterrichtsfach

Studierbar für Schulformen

Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Unterrichtsfach
51CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

keine Angabe des Studienfachs

Studierende

132 Studentinnen
38 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Studienfachberatung und Beratung zum Vorpraktikum
E-Mail: info-ip(at)uni-bremen.de

Anfragen zum Vorpraktikum (relevant für den B.A.) bitte an die hier genannte E-Mail-Adresse schicken!

Studienzentrum

Kathrin Schmidt
Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69070


Sprechzeiten

Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

sowie Termine nach Vereinbarung

Information und Beratung bei Fragen:

    • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
    • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
    • zur Bewältigung von Studienanforderungen
    • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
    • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
    • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

    Geschäftsstelle des Studiengangs

    Heidrun Bozetti
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.600
    E-Mail: bozetti(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69015

    Geschäftsstelle des Fachbereichrates

    Claudia Hottenrott
    Gebäude: GW2, Raum: A2550
    E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69011

    Stand der Informationen

    03.11.2017
    Beschreibung des Faches

    BESCHREIBUNG DES FACHES

    Das Studienfach Inklusive Pädagogik im Bachelorstudiengang „Bildungs­wissen­schaften des Primar­- und Elementar­be­reichs“ bereitet auf eine Tätig­keit in inklusiven pädagogischen Ar­beits­fel­dern, insbesondere in inklusiven (Grund-)Schulen vor. Primäres Berufsziel ist die Tätigkeit als Lehr­kraft.

    Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik an der Universität Bremen er­möglicht es Stu­dier­enden, Sonder- und Grundschulpädagogik zu kom­bi­nie­ren. Wird das Studienfach im Mas­ter­stu­diengang fortgesetzt, so wird mit Ab­schluss des Masterstudiengangs eine Dop­pel­qua­li­fi­zier­ung für das Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und das Lehramt an Grund­schu­len erworben.

    Der Begriff Inklusive Pädagogik bezeichnet erziehungswissenschaftliche An­sät­ze, die auf einen ge­lingenden Umgang mit der Verschiedenheit der Ler­nen­den in Bildungseinrichtungen zielen. Be­zogen auf die Schule versteht sich das Fachgebiet als Weiterentwicklung von Schulpädagogik und Sonder­pä­da­go­gik. Es beschäftigt sich mit kindlichen Lern- und Entwicklungsprozessen mit be­sonderem Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie statt­finden und die Aus­wirkungen für das einzelne Kind. So können zum Bei­spiel Armut, Mehrsprachigkeit oder be­son­dere organische Bedingungen Ri­si­ken dafür sein, dass ein Kind ausgegrenzt wird oder die eigen­en Lern­möglich­keiten nicht entfalten kann. In diesem Zusammenhang fragt inklusive Pä­da­go­gik nach Unterstützungsmöglichkeiten für soziale Teilhabe und erfolgreiches Ler­nen eines Kindes. Bezogen auf den Unterricht geht es dann um Konzepte, die es allen Schüler*innen er­mög­lichen, in einer heterogenen Lerngruppe entsprechend der eigenen Lernausgangslage und so­zial eingebunden zu ler­nen. Inklusive Pädagog*innen sind damit Expert*innen für Erziehungs- und Bil­dungsprozesse unter unterschiedlichen Entwicklungs- und Sozialisations­be­dingungen. Sie sind dabei handelnd sowie beratend tätig.

    Das Studienfach Inklusive Pädagogik ist eingebunden in den Ba­chelor „Bil­dungs­wis­sen­schaften des Primar­- und Elementar­be­reichs“. Inklusive Pädagogik ist eins von drei Fächern und wird im Umfang eines großen Studien­faches studiert. Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik er­mög­licht eine Kombination der beiden Lehramts­op­tionen Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Grund­schule und kann in dem entsprechenden Masterstudiengang fortgesetzt werden. Mit Abschluss des Master­stu­dien­gangs wird dann eine Doppelqualifizierung für das Lehramt für Inklusive Pä­da­go­gik/Son­der­pä­dagogik und das Lehramt an Grundschulen erworben.

    Neben der lehramtsbezogenen Option steht den Studierenden nach Ab­schluss des Bachelor mit dem Studienfach Inklusive Pädagogik auch der Zu­gang zum Masterstudiengang „Erziehungs- und Bildungs­wis­sen­schaft“ offen.

    Berufswege und Weiterqualifizierung

    BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

    Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

    Nach Abschluss des Bachelorstudiums kann an der Universität Bremen der Masterstudiengang Inklusive Pä­da­go­gik für die Lehrämter In­klu­si­ve Pä­da­go­gik/Sonderpädagogik und Grundschule belegt werden. Auf diesem Weg wird die Doppelqualifikation Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Lehramt für Grundschulen und die Zu­gangsberechtigung für das entsprechende Referendariat erworben. Ab­sol­vent*innen des Masterstudiengangs können sich bei der Bewerbung für das Referendariat (2. Staats­exa­men) für einen der beiden Lehrämter Grund­schu­le oder Inklusive Pä­da­go­gik/Son­der­pädagogik entscheiden. Absolvieren Sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt Inklusive Pä­da­go­gik/Sonder­pä­da­go­gik, können Sie in dieser Funktion an Grundschulen oder an För­der­schu­len tätig sein und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in inklusiven bzw. integrativen Lerngruppen. Absolvieren sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt an Grund­schu­len, können sie in dieser Funktion an allen Grund­schulen tätig werden und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in in­klu­siven Klassen und Schulen.

     

     

    Studienangebot für das Berufsziel Schule

    Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

    • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

    Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

    Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

    Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

    • Master of Education Inklusive Pädagogik

    Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

    Studienbegleitendes Zusatzangebot
    Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

    Studieninhalte und Fächerkombinationen

    STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

    Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

    Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

    Das Studienfach Inklusive Pädagogik wird im Drei -Fach -Bachelor mit Lehramtsoption im Gesamtumfang von 51 CP studiert. Das entspricht dem Umfang eines großen Faches. Die Studierenden belegen neben der Inklusiven Pädagogik noch zwei Unterrichtsfächer (ein großes Fach und ein kleines Fach) und den Bereich Erziehungswissenschaft.

    Studienverlaufsplan

    Im Studienfach Inklusive Pädagogik (IP) belegen die Studierenden folgende Module:

    1. Sem.
    Modul IP1: Grundlagen Inklusiver Pädagogik (9 CP)

    2. Sem.
    Modul IP2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen (9 CP)

    3. Sem.
    Modul IP3: Inklusive Didaktik 1 (5 CP)
    Modul IP4: Förderschwerpunkte 1 (3 CP)

    4. Sem.
    Modul IP3: Inklusive Didaktik 1, Fortsetzung (4 CP)
    Modul IP4: Förderschwerpunkte 1, Fortsetzung (6 CP)

    5. Sem.
    Modul IP5: Kooperation und Beratung (9 CP)

    6. Sem.
    Modul IP6: Wahlvertiefung (6 CP)
    optional: Modul IP7 Bachelorarbeit (12 CP)

    Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

    Im Studiengang werden drei Veranstaltungsformen systematisch genutzt, die sich in den Modulen jeweils gegenseitig ergänzen.
    Erstens wird in Vorlesungen Basiswissen vermittelt. Diese Form der Lehre wird gezielt zur Einführung in bestimmte Themengebiete genutzt, wie die inklusive Pädagogik als Fachgebiet (Modul IP 1) oder die Grundlagen inklusiver Didaktik (Modul IP3).
    Zweitens finden - zum Teil begleitend zu den Vorlesungen - vertiefende Seminare statt, in denen die Studierenden beispielhafte Frage- und Problemstellungen stärker selbstverantwortlich bearbeiten. Neben inhaltlichen Anregungen durch die Lehrenden und selbstständiger Erarbeitung vorbereitender Texte spielt hier der Austausch der Studierenden untereinander sowie die Reflektion in Bezug auf den eigenen Lernprozess und die Anwendung erworbenen Wissens eine wichtige Rolle.
    Drittens arbeiten Studierende in einem Teil der Seminare weitgehend eigenständig und projektorientiert an speziellen Fragestellungen. Dies betrifft insbesondere die Wahlvertiefung (IP6), praktikumsbezogene Veranstaltungen (IP 3) und die Vertiefungen zu förderschwerpunktbezogenen Fragestellungen (IP4).

    Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

    Im zweiten und sechsten Semester belegen die Studierenden Wahl­ver­tie­fungs­veranstaltungen (Module IP2 und IP 6). Zur Wahl stehen hier ver­tie­fen­de bezugswissenschaftliche, d.h. insbe­sondere soziologische und entwick­lungs­psychologische Aspekte.

    Im dritten Semester (Modul IP 4) belegen die Studierenden zwei von vier För­der­schwerpunkten. Zur Wahl stehen: "Lernen", "Emotionale und soziale Ent­wick­lung", "Geistige Entwicklung" und "Sprache". Die förder­schwer­punkt­be­zo­gene Expertise wird in Vertiefungsmodulen erworben, die ‚quer’ zu der inklu­si­ons­pädagogischen Grundqualifikation angelegt sind (siehe www.fb12.uni-bremen.de/fileadmin/Arbeitsgebiete/inklusive/IP-Modulhandbuch_16022016.pdf).

    Erziehungswissenschaft

    In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

    In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

    Bewerbung und Zulassung

    BEWERBUNG UND ZULASSUNG

    Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

    - Interesse an Bildungsarbeit mit Kindern

    - Kontaktfähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team

    - Interesse an der unterstützenden Arbeit mit Kindern in Risikolagen

    - Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Fragen von Ausgrenzung und Behinderung

    - Sozialintegrative Grundeinstellung

    Zugangsvoraussetzung

    Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
    Infos zum Studium ohne Abitur

    6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

    Nachweis Zugangsvoraussetzung

    Vorpraktikum

    Das Praktikum muss bis Semesterbeginn (01.10.), spätestens aber bis Veranstaltungsbeginn abgeschlossen sein und kann nicht nachgeholt werden.
    Der Nachweis über insgesamt 6 Wochen (240 Stunden) Vorpraktikum ist nach Erhalt des Zulassungsbescheides bis zur dort genannten Frist im Sekretariat für Studierende einzureichen.
    Als Nachweis gelten der Praktikumsvertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung über die Vereinbarung des zu absolvierenden Praktikums; es müssen Institution, Zeitraum und Stundenumfang des Praktikums und Art der Tätigkeit im Praktikum aufgeführt sein.

    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

    • 15.07. zum Wintersemester

    Studienbeginn Anfänger

    WiSe
    Formalia

    FORMALIA

    Studienform

    Grundständiger Studiengang

    Zeitaufwand

    Vollzeitstudium

    Studierbar als

    Unterrichtsfach

    Studierbar für Schulformen

    Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

    Abschluss

    Bachelor

    Titel/Abschluss

    Bachelor of Arts (B.A.)

    Regelstudienzeit

    6 Semester

    ECTS-Punkte

    Unterrichtsfach
    51CP

    Systemakkreditiert


    durch: AAQ
    am: 16.09.2016

    BAföG

    6 Semester

    Kosten

    Semesterbeitrag 321,42 €

    Bremen hat ein Studienkontengesetz.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    Ordnungen

    Prüfungsordnung
    Forschung und Lehre

    FORSCHUNG UND LEHRE

    Lehrende

    keine Angabe des Studienfachs

    Studierende

    132 Studentinnen
    38 Studenten

    Kontakt und Beratung

    KONTAKT UND BERATUNG

    Studienfachberatung

    Studienfachberatung und Beratung zum Vorpraktikum
    E-Mail: info-ip(at)uni-bremen.de

    Anfragen zum Vorpraktikum (relevant für den B.A.) bitte an die hier genannte E-Mail-Adresse schicken!

    Studienzentrum

    Kathrin Schmidt
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
    E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69070


    Sprechzeiten

    Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

    sowie Termine nach Vereinbarung

    Information und Beratung bei Fragen:

      • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
      • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
      • zur Bewältigung von Studienanforderungen
      • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
      • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
      • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

      Geschäftsstelle des Studiengangs

      Heidrun Bozetti
      Gebäude: GW2, Raum: A 2.600
      E-Mail: bozetti(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69015

      Geschäftsstelle des Fachbereichrates

      Claudia Hottenrott
      Gebäude: GW2, Raum: A2550
      E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69011

      Stand der Informationen

      03.11.2017