Gesellschaft & Bildung

Geschichte

Master

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Steckbrief

Aufbauend auf den grundlegenden wissenschaftlichen und berufsqualifizierenden Fertigkeiten und Kenntnissen, die im Rahmen des Bachelorstudiums vermittelt werden, befähigt der Masterstudiengang Geschichte die Studierenden zu eigenständigen Forschungen im Bereich der Geschichtswissenschaft. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, mit Hilfe eines wissenschaftlichen Instrumentariums historische Sachverhalte strukturiert analysieren zu können, sich hierzu eine fachliche Position zu erarbeiten, diese Position zu kommunizieren und argumentativ... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Aufbauend auf den grundlegenden wissenschaftlichen und berufsqualifizierenden Fertigkeiten und Kenntnissen, die im Rahmen des Bachelorstudiums vermittelt werden, befähigt der Masterstudiengang Geschichte die Studierenden zu eigenständigen Forschungen im Bereich der Geschichtswissenschaft. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, mit Hilfe eines wissenschaftlichen Instrumentariums historische Sachverhalte strukturiert analysieren zu können, sich hierzu eine fachliche Position zu erarbeiten, diese Position zu kommunizieren und argumentativ zu verteidigen. Darüber hinaus sollen die Studierenden nationale wie internationale Forschungsdebatten in der Geschichtswissenschaft rezipieren und dazu eigenständige Positionen beziehen können.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Historikerinnen und Historiker arbeiten in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Neben Museen, Archiven, Bibliotheken, Forschungsinstituten und außerschulischen Bildungseinrichtungen sind die Medien (z. B. Verlage, Fachzeitschriften) und Interessenverbände (z. B. Politikberatung, Kampagnenkonzeption) zu nennen. Ein klassisches Tätigkeitsfeld ist darüber hinaus die Wissenschaft. Bedeutsam für den Berufseinstieg sind neben der Wahl des Studienschwerpunkts insbesondere die Aktivitäten, die schon während des Studiums entfaltet werden, um mit gewünschten Tätigkeitsfeldern (und den dort Arbeitenden) in Kontakt zu kommen. Deshalb sind Auswahl und Durchführung des Praxismoduls (Schwerpunkt "Geschichte in der Öffentlichkeit") besonders wichtig. Innerhalb der General Studies bereiten Veranstaltungen zur Vermittlung überfachlicher Kompetenzen und zur Berufsorientierung auf das Arbeitsleben vor.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Im Anschluss an den Master Geschichte besteht die Möglichkeit einer Promotion zum "Dr. phil.".

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Mit den beiden Schwerpunkten „Kultur(en)-Geschichte“ und „Geschichte in der Öffentlichkeit“ werden den Studierenden zwei attraktive Optionen geboten. Während „Kultur(en)-Geschichte“ stärker international ausgerichtet ist, legt der Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ den Fokus auf die Praxisorientierung. Dabei sind beide Schwerpunkte forschungsorientiert und ermöglichen es den Studierenden, die Befähigung für eine wissenschaftliche Laufbahn zu erwerben. Darüber hinaus eröffnet der Master allen voran mit dem Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ eine Reihe konkreter beruflicher Perspektiven, mit dem Schwerpunkt „Kultur(en)-Geschichte“ qualifizieren sich die AbsolventInnen durch ein Auslandssemester zusätzlich für einen zunehmend internationalen Arbeitsmarkt.


Studienverlaufsplan

Der Master umfasst die beiden Schwerpunkte „Geschichte in der Öffentlichkeit“ und „Kultur(en)-Geschichte“. Die Studierenden entscheiden sich bereits zu Beginn des Studiums für einen Schwerpunkt und damit verbunden für das Praxis- oder aber Auslandssemester. Im Rahmen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“ sind dabei 4 Schwerpunktmodule, im Rahmen der „Kultur(en)-Geschichte“ 3 Schwerpunktmodule zu belegen, da bei letzterem ein Teil der Studienleistungen im Ausland erbracht wird. Für beide Schwerpunkte verpflichtend sind die Module HIS 1 „Methodische Herausforderungen“, HIS 6 „Forschen als Prozess“ und HIS 7 „Masterarbeit“.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminar, Projektseminar, Kolloquium

Seminare sind Lehrveranstaltungen, die methodologisches und fachliches Vorwissen voraussetzen. Sie behandeln komplexe Fragestellungen oder größere Themen in enger Anbindung an die aktuelle Forschung. Die Studierenden gestalten das Seminar durch Kurzreferate und insbesondere durch Diskussionsbeiträge wesentlich mit.

In zunehmendem Maße werden von den Lehrenden auch Veranstaltungsformate jenseits der 'klassischen' Seminare angeboten. Insbesondere projektorientierte Lehrveranstaltungen (Erarbeitung szenischer Lesungen, Ausstellungsprojekte u. a.) mit aktuellem Forschungsbezug sind hier zu erwähnen.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ stehen studentische Forschungsprojekte und deren mediale Aufbereitung im Mittelpunkt. Zu erwähnen ist hier insbesondere das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“, das bereits auf eine mehrjährige und äußerst erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann. Zudem widmet sich der Schwerpunkt der kritischen Reflexion des Verhältnisses von Geschichte und Öffentlichkeit und damit auch der wissenschaftlichen Analyse geschichtskultureller Produktionen. Die praxisorientierte Ausrichtung des Schwerpunktes wird nicht zuletzt in einem obligatorischen, mind. 300 Stunden umfassenden Praktikum in einer Institution an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit deutlich.

Im Schwerpunkt „Kultur(en)-Geschichte“ stehen drei Problemkomplexe im Vordergrund: 1.) das Spannungsfeld zwischen geographischen Gegebenheiten und kulturellen Ausprägungen; 2.) die Konstruktion und historische Wandelbarkeit von Normvorstellungen; 3.) Transfer-, Übersetzungs- und Aneignungsprozesse zwischen den Kulturen. Der geographische Untersuchungsraum umfasst neben Deutschland und Europa auch außereuropäische Räume (insbesondere Nord- und Lateinamerika). Die internationale Ausrichtung des Schwerpunktes „Kultur(en)-Geschichte“ kommt nicht zuletzt darin zum Tragen, dass im Rahmen des Schwerpunktes ein Auslandsmodul (mind. 3-monatiger Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule) vorgesehen ist. Als potentielle Auslandsstationen stehen neben den Partnerhochschulen im Rahmen des ERASMUS-Programms eine Vielzahl weiterer, auch außereuropäischer Universitäten zur Verfügung. Eine Härtefallregelung für Studierende, die aus persönlichen Gründen nicht ins Ausland gehen können, ist vorgesehen.

Praktikum

Im Rahmen des Schwerpunktes "Geschichte in der Öffentlichkeit" ist ein Pflichtpraktikum im Umfang von 300 Stunden vorgesehen (Bestandteil des Praxismoduls MA HIS 4). Für nähere Auskünfte steht die Praktikumsbeauftragte und Modulverantwortliche, Dr. Stefanie Walther, zur Verfügung.

Fremdsprachenkenntnisse

Für die Zulassung zum Studium sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen erforderlich.


Bei der Anmeldung zur Masterarbeit müssen folgende Fremdsprachenkenntnisse nachgewiesen werden: Eine weitere moderne Fremdsprache auf dem Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens ODER das Latinum.

Auslandssemester

Im Schwerpunktbereich "Kultur(en)-Geschichte" obligatorisch. Eine Härtefallregelung für Studierende, die den Auslandsaufenthalt nicht absolvieren können, ist vorgesehen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Hausarbeit, Präsentation, mündliche Prüfung, Klausur.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe und SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Das Institut für Geschichtswissenschaft setzt neben den klassischen Epochen der Alten, der Mittelalterlichen, der Frühneuzeitlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte weitere wichtige Akzente in regionaler Perspektive. Hier sind vor allen die Geschichte und Kultur Ost(mittel)europas in enger Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und die Außereuropäische Geschichte (Lateinamerika) zu nennen. Über weitere Arbeitsgruppen ist das Institut verbunden mit der Bremer Landesarchäologie sowie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven. Zu den innovativen thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem: disability history, Geschichte der Seefahrt und der Sklaverei in Europa, Fotografie und Film sowie digital history.

Lehrende

1 Professor und 8 Professorinnen im Fach Geschichte 

Studierende

23 Studentinnen
21 Studenten

Kooperationen

Der Studiengang kooperiert u. a. mit der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Bremer Landesarchäologie, dem Staatsarchiv Bremen und dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Dr. Stefanie Walther
Gebäude: GW2
E-Mail: swalther(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67244

Praxisbüro

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Geschäftsstelle des Studiengangs

N.N.

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Nadine Banse
Gebäude: GW2
E-Mail: banse(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67011

Stand der Informationen

29.10.2018
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Aufbauend auf den grundlegenden wissenschaftlichen und berufsqualifizierenden Fertigkeiten und Kenntnissen, die im Rahmen des Bachelorstudiums vermittelt werden, befähigt der Masterstudiengang Geschichte die Studierenden zu eigenständigen Forschungen im Bereich der Geschichtswissenschaft. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, mit Hilfe eines wissenschaftlichen Instrumentariums historische Sachverhalte strukturiert analysieren zu können, sich hierzu eine fachliche Position zu erarbeiten, diese Position zu kommunizieren und argumentativ zu verteidigen. Darüber hinaus sollen die Studierenden nationale wie internationale Forschungsdebatten in der Geschichtswissenschaft rezipieren und dazu eigenständige Positionen beziehen können.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Historikerinnen und Historiker arbeiten in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Neben Museen, Archiven, Bibliotheken, Forschungsinstituten und außerschulischen Bildungseinrichtungen sind die Medien (z. B. Verlage, Fachzeitschriften) und Interessenverbände (z. B. Politikberatung, Kampagnenkonzeption) zu nennen. Ein klassisches Tätigkeitsfeld ist darüber hinaus die Wissenschaft. Bedeutsam für den Berufseinstieg sind neben der Wahl des Studienschwerpunkts insbesondere die Aktivitäten, die schon während des Studiums entfaltet werden, um mit gewünschten Tätigkeitsfeldern (und den dort Arbeitenden) in Kontakt zu kommen. Deshalb sind Auswahl und Durchführung des Praxismoduls (Schwerpunkt "Geschichte in der Öffentlichkeit") besonders wichtig. Innerhalb der General Studies bereiten Veranstaltungen zur Vermittlung überfachlicher Kompetenzen und zur Berufsorientierung auf das Arbeitsleben vor.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Im Anschluss an den Master Geschichte besteht die Möglichkeit einer Promotion zum "Dr. phil.".

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Mit den beiden Schwerpunkten „Kultur(en)-Geschichte“ und „Geschichte in der Öffentlichkeit“ werden den Studierenden zwei attraktive Optionen geboten. Während „Kultur(en)-Geschichte“ stärker international ausgerichtet ist, legt der Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ den Fokus auf die Praxisorientierung. Dabei sind beide Schwerpunkte forschungsorientiert und ermöglichen es den Studierenden, die Befähigung für eine wissenschaftliche Laufbahn zu erwerben. Darüber hinaus eröffnet der Master allen voran mit dem Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ eine Reihe konkreter beruflicher Perspektiven, mit dem Schwerpunkt „Kultur(en)-Geschichte“ qualifizieren sich die AbsolventInnen durch ein Auslandssemester zusätzlich für einen zunehmend internationalen Arbeitsmarkt.


Studienverlaufsplan

Der Master umfasst die beiden Schwerpunkte „Geschichte in der Öffentlichkeit“ und „Kultur(en)-Geschichte“. Die Studierenden entscheiden sich bereits zu Beginn des Studiums für einen Schwerpunkt und damit verbunden für das Praxis- oder aber Auslandssemester. Im Rahmen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“ sind dabei 4 Schwerpunktmodule, im Rahmen der „Kultur(en)-Geschichte“ 3 Schwerpunktmodule zu belegen, da bei letzterem ein Teil der Studienleistungen im Ausland erbracht wird. Für beide Schwerpunkte verpflichtend sind die Module HIS 1 „Methodische Herausforderungen“, HIS 6 „Forschen als Prozess“ und HIS 7 „Masterarbeit“.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminar, Projektseminar, Kolloquium

Seminare sind Lehrveranstaltungen, die methodologisches und fachliches Vorwissen voraussetzen. Sie behandeln komplexe Fragestellungen oder größere Themen in enger Anbindung an die aktuelle Forschung. Die Studierenden gestalten das Seminar durch Kurzreferate und insbesondere durch Diskussionsbeiträge wesentlich mit.

In zunehmendem Maße werden von den Lehrenden auch Veranstaltungsformate jenseits der 'klassischen' Seminare angeboten. Insbesondere projektorientierte Lehrveranstaltungen (Erarbeitung szenischer Lesungen, Ausstellungsprojekte u. a.) mit aktuellem Forschungsbezug sind hier zu erwähnen.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“ stehen studentische Forschungsprojekte und deren mediale Aufbereitung im Mittelpunkt. Zu erwähnen ist hier insbesondere das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“, das bereits auf eine mehrjährige und äußerst erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann. Zudem widmet sich der Schwerpunkt der kritischen Reflexion des Verhältnisses von Geschichte und Öffentlichkeit und damit auch der wissenschaftlichen Analyse geschichtskultureller Produktionen. Die praxisorientierte Ausrichtung des Schwerpunktes wird nicht zuletzt in einem obligatorischen, mind. 300 Stunden umfassenden Praktikum in einer Institution an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit deutlich.

Im Schwerpunkt „Kultur(en)-Geschichte“ stehen drei Problemkomplexe im Vordergrund: 1.) das Spannungsfeld zwischen geographischen Gegebenheiten und kulturellen Ausprägungen; 2.) die Konstruktion und historische Wandelbarkeit von Normvorstellungen; 3.) Transfer-, Übersetzungs- und Aneignungsprozesse zwischen den Kulturen. Der geographische Untersuchungsraum umfasst neben Deutschland und Europa auch außereuropäische Räume (insbesondere Nord- und Lateinamerika). Die internationale Ausrichtung des Schwerpunktes „Kultur(en)-Geschichte“ kommt nicht zuletzt darin zum Tragen, dass im Rahmen des Schwerpunktes ein Auslandsmodul (mind. 3-monatiger Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule) vorgesehen ist. Als potentielle Auslandsstationen stehen neben den Partnerhochschulen im Rahmen des ERASMUS-Programms eine Vielzahl weiterer, auch außereuropäischer Universitäten zur Verfügung. Eine Härtefallregelung für Studierende, die aus persönlichen Gründen nicht ins Ausland gehen können, ist vorgesehen.

Praktikum

Im Rahmen des Schwerpunktes "Geschichte in der Öffentlichkeit" ist ein Pflichtpraktikum im Umfang von 300 Stunden vorgesehen (Bestandteil des Praxismoduls MA HIS 4). Für nähere Auskünfte steht die Praktikumsbeauftragte und Modulverantwortliche, Dr. Stefanie Walther, zur Verfügung.

Fremdsprachenkenntnisse

Für die Zulassung zum Studium sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen erforderlich.


Bei der Anmeldung zur Masterarbeit müssen folgende Fremdsprachenkenntnisse nachgewiesen werden: Eine weitere moderne Fremdsprache auf dem Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens ODER das Latinum.

Auslandssemester

Im Schwerpunktbereich "Kultur(en)-Geschichte" obligatorisch. Eine Härtefallregelung für Studierende, die den Auslandsaufenthalt nicht absolvieren können, ist vorgesehen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Hausarbeit, Präsentation, mündliche Prüfung, Klausur.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe und SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Das Institut für Geschichtswissenschaft setzt neben den klassischen Epochen der Alten, der Mittelalterlichen, der Frühneuzeitlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte weitere wichtige Akzente in regionaler Perspektive. Hier sind vor allen die Geschichte und Kultur Ost(mittel)europas in enger Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und die Außereuropäische Geschichte (Lateinamerika) zu nennen. Über weitere Arbeitsgruppen ist das Institut verbunden mit der Bremer Landesarchäologie sowie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven. Zu den innovativen thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem: disability history, Geschichte der Seefahrt und der Sklaverei in Europa, Fotografie und Film sowie digital history.

Lehrende

1 Professor und 8 Professorinnen im Fach Geschichte 

Studierende

23 Studentinnen
21 Studenten

Kooperationen

Der Studiengang kooperiert u. a. mit der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Bremer Landesarchäologie, dem Staatsarchiv Bremen und dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Dr. Stefanie Walther
Gebäude: GW2
E-Mail: swalther(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67244

Praxisbüro

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Geschäftsstelle des Studiengangs

N.N.

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Nadine Banse
Gebäude: GW2
E-Mail: banse(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67011

Stand der Informationen

29.10.2018