Zahlen, Technik & Produktion

Informatik

Master

Steckbrief

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Webseiten, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befass... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

31.05. bzw. 15.01.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

31.05. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Webseiten, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befasst.

Das Studium mit Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vermittelt vor allem die Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten, die für einen ersten Berufseinstieg nötig sind. In Kombination mit dem anschließenden Studium mit Abschluss Master of Science (M.Sc.) ist die Qualifikation vergleichbar mit dem früher vergebenen Diplom; hier geht es über die Berufspraxis in den verschiedensten Einsatzbereichen hinaus vor allem auch um die Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.
Informatik ist keine reine Technikwissenschaft. Selten geht es nur um die technische Lösung einer Aufgabe mit Hilfe geeigneter Hardware und/oder Software, also nicht nur um ein effizientes Programm oder Systemdesign. Im Vordergrund steht meist genauso, was da eigentlich berechnet, verarbeitet, angezeigt werden soll, welcher Nutzen oder ggf. auch welcher Schaden daraus entsteht. Und es geht um die Benutzung, um die Interaktion mit dem entstandenen informationstechnischen System, und wie wir uns dadurch verändern. Insofern kommt Analyse, Folgenabschätzung und Gestaltung gleichermaßen hohe Bedeutung zu.
Informatikerinnen und Informatiker entwickeln und untersuchen beispielsweise Multimediasysteme, Prozesssteuerungen, georeferenzierte Anwendungen, Assistenzsysteme, Browserspiele, Datenbanken, Betriebssysteme, Benutzungsoberflächen, Web- und Smartphone-Anwendungen, eingebettete und mobile Systeme, Roboter und vieles mehr und achten dabei auf Informations- und Funktionssicherheit, Benutzbarkeit, Erweiterbarkeit, oder auch einfach Motivation und Spaß am Spiel.

Das Studium behandelt die theoretischen, praktischen und technischen Grundlagen der Informatik, deren Anwendung zur Lösung konkreter Problemstellungen sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungs- und Anwendungsprozesse. Dies sind gleichzeitig die Fragestellungen für die Forschungsprojekte im Studiengang, die ebenfalls ein sehr breites Spektrum von technischen und theoretischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen umfassen.

Bereits im Bachelor-Studium, erst recht aber im Master-Studium bietet sich die Möglichkeit zu einer Vertiefung bzw. Spezialisierung. Damit eignet sich das Studium auch als Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion). Die Kombination eines anderen, i.d.R. verwandten Bachelor-Studiengangs mit dem Master-Studiengang Informatik bietet die Möglichkeit zum Erwerb einer Mehrfachqualifikation.

Der Master-Studiengang Informatik ist an der Universität Bremen im Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik – beheimatet.
Verwandte Studiengänge sind unter anderem:
• Digitale Medien (Bachelor und Master) (in Kooperation mit der Hochschule für Künste)
• Systems Engineering (Bachelor und Master) (in Kooperation mit Elektrotechnik im Fachbereich 1 und Produktionstechnik im Fachbereich 4
• Wirtschaftsinformatik (Bachelor) (in Kooperation mit dem Fachbereich 7 (Wirtschaftswissenschaft))

Neben einer deutlichen Anwendungsorientierung ist eine Spezialität der Bremer Informatik-Studiengänge vor allem das Projektstudium, in dem Themen von praktischer Bedeutung über längere Zeit intensiv in Gruppen bearbeitet werden.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Tätigkeitsfelder für Informatikerinnen und Informatiker können vielgestaltig sein: Sie finden Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft ebenso wie im öffentlichen Dienst. Sie sind vor allem im Bereich der Software-Entwicklung tätig, aber auch bei der Herstellung von Computer-Hardware sowie in Forschung und Lehre. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, soll das Studium dazu befähigen, sich auf rasch wechselnde Anforderungen der beruflichen Praxis selbständig einstellen zu können.

Das Studium wird auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Es lebt aus der Spannung zwischen allgemeinen, grundlegenden Kenntnissen und speziellen, instrumentellen Fertigkeiten; dabei betont es die Grundlagen gegenüber den Fertigkeiten, aber das eine ist ohne das andere nicht zu haben. In einer Ausbildung auf wissenschaftlichem, forschungsnahem Niveau werden fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt, die auf dem Gebiet der Informatik berufsqualifizierend sind.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienverlaufsplan

Das Informatikstudium im Master-Studiengang ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern (Vollzeitstudium) angelegt und endet mit dem Abschluss „Master of Science“ (M.Sc.). – Wer das Studium (z.B. aus familiären oder gesundheitlichen Gründen oder aufgrund paralleler Erwerbstätigkeit) nicht in Vollzeit betreibt, muss eine entsprechend längere Studienzeit einplanen.

Das Studium ist modular aufgebaut. Dabei gibt es nur wenige Pflichtmodule. Bei anderen Modulen kann zwischen verschiedenen Veranstaltungen im jeweiligen Modulbereich gewählt werden (Wahlmodule). Jede Lehrveranstaltung ist mit einem Punktwert (Credit Points, CP) ausgewiesen, das ist ein Maß für den relativen durchschnittlichen Arbeitsaufwand, der für die einzelnen Veranstaltungen erbracht werden muss. Die Veranstaltungen sind einem der folgenden sechs Bereiche zugeordnet:
o Mathematik und Theoretische Informatik
o Praktische und Technische Informatik
o Angewandte Informatik
o Projekte
o Informatik-Wahl
o Wahl

Das Studium wird mit der Masterarbeit abgeschlossen. Die Studierenden weisen damit nach, dass sie die für die berufliche Praxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge ihres Fachs überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Informatik anzuwenden.

Für den erfolgreichen Abschluss des Master-Studiengangs Informatik sind insgesamt 120 Kreditpunkte (CP) zu erwerben.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Hinweise zum Studienverlaufsplan:

Für Module in geschweiften Klammern können jeweils Lehrveranstaltungen aus spezifischen Auswahlkatalogen bzw. aus dem Lehrangebot der Informatik oder der Universität gewählt werden, die unterschiedlichen Umfang haben können. Insofern sind eingeklammerte CP-Werte nur als Beispiel zu verstehen. Die dann ggf. fehlenden oder überzähligen CP werden mit den Modulen „Freie Wahl“ verrechnet.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, durch die Wahlmodule das eigene Studium inhaltlich individuell zu gestalten und so Studien-Schwerpunkte nach eigenen Interessen zu setzen. Zur Orientierung und zur Gewährleistung einer hinreichenden Breite existieren ein paar Rahmenvorgaben:

• Zu den Bereichen TheoInf-Wahl, PrakTechInf-Wahl und AnwInf-Wahl gibt es im Lehrveranstaltungsverzeichnis jeweils Auswahlkataloge.

• Die beiden Module Projekt-Wahl werden projektspezifisch vorgegeben (Modulkategorie Master-Basis oder Modulkategorie Master-Ergänzung) - es kann hierfür auch Auswahllisten geben.

• Im Bereich Informatik-Wahl muss ein Modul aus der Modulkategorie Master-Basis oder aus der Modulkategorie Master-Ergänzung gewählt werden.

• Freie Wahl: Hier können Module aus dem Gesamtangebot der Universität Bremen gewählt werden, solange sie sich inhaltlich nicht mit anderen absolvierten Modulen überschneiden. Diese Module können auf Antrag auch auf Bachelor-Niveau sein.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehrveranstaltungen werden u.a. in folgenden Formen durchgeführt:
o Kurs bzw. Vorlesung mit Übung/Tutorium/Praktikum
o Seminar
o Projekt

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im konsekutiven Master-Studiengang Informatik besteht neben der Möglichkeit der individuellen Schwerpunktsetzung auch die Option, das Studium an einem inhaltlichen Profil auszurichten:
o SQ: Sicherheit und Qualität
o KIKR: Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik
o DMI: Digitale Medien und Interaktion
Das Masterprofil kann auf dem Zeugnis ausgewiesen werden, wenn bestimmte Module profilspezifisch gewählt werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute Englischkenntnisse sind für ein erfolgreiches Informatikstudium notwendig.

Prüfungen und Prüfungsformen

Formen der Prüfungsleistungen sind u.a.
- mündliche Prüfungen
- Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch
- Bearbeitung von Praktikums-/Laboraufgaben mit Fachgespräch
- mündlicher Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung (Referat), optional mit Fachgespräch
- umfangreiche schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) mit Fachgespräch
- Abschlussarbeit

Die Prüfungsleistungen werden in Form studienbegleitender Leistungsnachweise erbracht.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe und SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

Im Fach Informatik sind derzeit hauptamtlich 20 Professuren besetzt (davon
5 Professorinnen), die gemeinsam mit einer großen Zahl Wissenschaftlicher
Mitarbeiter*innen die Lehre im Fach Informatik weitgehend abdecken.
Zusätzliche Lehrangebote kommen von pensionierten Hochschullehrer*innen,
Honorarprofessor*innen, Lehrenden aus anderen Fächern sowie ggf.
Lehrbeauftragten.

Studierende

29 Studentinnen
187 Studenten

Kooperationen

Die Bremer Informatik hat vielfältige Kontakte zu anderen Informatik-Forschungseinrichtungen in Deutschland und weltweit. Arbeitsgruppen der Informatik sind u.a. am Standort Bremen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) beteiligt. Im Transferbereich gibt es – u.a. durch
das Technologiezentrum Informatik (TZI) und das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) – intensive Kontakte zu Wirtschaft, Industrie und öffentlicher Verwaltung.

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA Informatik
Gebäude: MZH, Raum: 1196
E-Mail: inf(at)stugen.de
Telefon: 0421 /218–63535

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ute Bormann
Gebäude: MZH, Raum: 5190
E-Mail: ute(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63901

Studienzentrum

Dr. Sabine Kuske
Gebäude: MZH, Raum: 1280
E-Mail: studienzentrum(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63532

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Wilfried Giesenhagen
Gebäude: MZH, Raum: 7090
E-Mail: wigi(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218 - 63511

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prüfungsamt Fachbereich 3
Gebäude: MZH, Raum: 7050 und 7056
E-Mail: pamtfb3(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63516, -63517, -63518, -63522

Stand der Informationen

25.10.2017

Autor/in

Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ob Notebook, Smartphone, Waschmaschine, Wikipedia oder Facebook: Informationstechnische Systeme sind aus unserem Alltag, aus Berufsleben wie Freizeit nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es neben der Hardware vor allem um die Software, also die Programme, Webseiten, Benutzungsschnittstellen usw., die die Hardware erst zum Leben erwecken. Informatik ist die Wissenschaft, die sich ausgehend von der Analyse von Problemen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern mit der Entwicklung und Anwendung dieser Systeme befasst.

Das Studium mit Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vermittelt vor allem die Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten, die für einen ersten Berufseinstieg nötig sind. In Kombination mit dem anschließenden Studium mit Abschluss Master of Science (M.Sc.) ist die Qualifikation vergleichbar mit dem früher vergebenen Diplom; hier geht es über die Berufspraxis in den verschiedensten Einsatzbereichen hinaus vor allem auch um die Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.
Informatik ist keine reine Technikwissenschaft. Selten geht es nur um die technische Lösung einer Aufgabe mit Hilfe geeigneter Hardware und/oder Software, also nicht nur um ein effizientes Programm oder Systemdesign. Im Vordergrund steht meist genauso, was da eigentlich berechnet, verarbeitet, angezeigt werden soll, welcher Nutzen oder ggf. auch welcher Schaden daraus entsteht. Und es geht um die Benutzung, um die Interaktion mit dem entstandenen informationstechnischen System, und wie wir uns dadurch verändern. Insofern kommt Analyse, Folgenabschätzung und Gestaltung gleichermaßen hohe Bedeutung zu.
Informatikerinnen und Informatiker entwickeln und untersuchen beispielsweise Multimediasysteme, Prozesssteuerungen, georeferenzierte Anwendungen, Assistenzsysteme, Browserspiele, Datenbanken, Betriebssysteme, Benutzungsoberflächen, Web- und Smartphone-Anwendungen, eingebettete und mobile Systeme, Roboter und vieles mehr und achten dabei auf Informations- und Funktionssicherheit, Benutzbarkeit, Erweiterbarkeit, oder auch einfach Motivation und Spaß am Spiel.

Das Studium behandelt die theoretischen, praktischen und technischen Grundlagen der Informatik, deren Anwendung zur Lösung konkreter Problemstellungen sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungs- und Anwendungsprozesse. Dies sind gleichzeitig die Fragestellungen für die Forschungsprojekte im Studiengang, die ebenfalls ein sehr breites Spektrum von technischen und theoretischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen umfassen.

Bereits im Bachelor-Studium, erst recht aber im Master-Studium bietet sich die Möglichkeit zu einer Vertiefung bzw. Spezialisierung. Damit eignet sich das Studium auch als Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion). Die Kombination eines anderen, i.d.R. verwandten Bachelor-Studiengangs mit dem Master-Studiengang Informatik bietet die Möglichkeit zum Erwerb einer Mehrfachqualifikation.

Der Master-Studiengang Informatik ist an der Universität Bremen im Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik – beheimatet.
Verwandte Studiengänge sind unter anderem:
• Digitale Medien (Bachelor und Master) (in Kooperation mit der Hochschule für Künste)
• Systems Engineering (Bachelor und Master) (in Kooperation mit Elektrotechnik im Fachbereich 1 und Produktionstechnik im Fachbereich 4
• Wirtschaftsinformatik (Bachelor) (in Kooperation mit dem Fachbereich 7 (Wirtschaftswissenschaft))

Neben einer deutlichen Anwendungsorientierung ist eine Spezialität der Bremer Informatik-Studiengänge vor allem das Projektstudium, in dem Themen von praktischer Bedeutung über längere Zeit intensiv in Gruppen bearbeitet werden.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Tätigkeitsfelder für Informatikerinnen und Informatiker können vielgestaltig sein: Sie finden Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft ebenso wie im öffentlichen Dienst. Sie sind vor allem im Bereich der Software-Entwicklung tätig, aber auch bei der Herstellung von Computer-Hardware sowie in Forschung und Lehre. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, soll das Studium dazu befähigen, sich auf rasch wechselnde Anforderungen der beruflichen Praxis selbständig einstellen zu können.

Das Studium wird auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Es lebt aus der Spannung zwischen allgemeinen, grundlegenden Kenntnissen und speziellen, instrumentellen Fertigkeiten; dabei betont es die Grundlagen gegenüber den Fertigkeiten, aber das eine ist ohne das andere nicht zu haben. In einer Ausbildung auf wissenschaftlichem, forschungsnahem Niveau werden fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt, die auf dem Gebiet der Informatik berufsqualifizierend sind.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienverlaufsplan

Das Informatikstudium im Master-Studiengang ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern (Vollzeitstudium) angelegt und endet mit dem Abschluss „Master of Science“ (M.Sc.). – Wer das Studium (z.B. aus familiären oder gesundheitlichen Gründen oder aufgrund paralleler Erwerbstätigkeit) nicht in Vollzeit betreibt, muss eine entsprechend längere Studienzeit einplanen.

Das Studium ist modular aufgebaut. Dabei gibt es nur wenige Pflichtmodule. Bei anderen Modulen kann zwischen verschiedenen Veranstaltungen im jeweiligen Modulbereich gewählt werden (Wahlmodule). Jede Lehrveranstaltung ist mit einem Punktwert (Credit Points, CP) ausgewiesen, das ist ein Maß für den relativen durchschnittlichen Arbeitsaufwand, der für die einzelnen Veranstaltungen erbracht werden muss. Die Veranstaltungen sind einem der folgenden sechs Bereiche zugeordnet:
o Mathematik und Theoretische Informatik
o Praktische und Technische Informatik
o Angewandte Informatik
o Projekte
o Informatik-Wahl
o Wahl

Das Studium wird mit der Masterarbeit abgeschlossen. Die Studierenden weisen damit nach, dass sie die für die berufliche Praxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge ihres Fachs überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Informatik anzuwenden.

Für den erfolgreichen Abschluss des Master-Studiengangs Informatik sind insgesamt 120 Kreditpunkte (CP) zu erwerben.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Hinweise zum Studienverlaufsplan:

Für Module in geschweiften Klammern können jeweils Lehrveranstaltungen aus spezifischen Auswahlkatalogen bzw. aus dem Lehrangebot der Informatik oder der Universität gewählt werden, die unterschiedlichen Umfang haben können. Insofern sind eingeklammerte CP-Werte nur als Beispiel zu verstehen. Die dann ggf. fehlenden oder überzähligen CP werden mit den Modulen „Freie Wahl“ verrechnet.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, durch die Wahlmodule das eigene Studium inhaltlich individuell zu gestalten und so Studien-Schwerpunkte nach eigenen Interessen zu setzen. Zur Orientierung und zur Gewährleistung einer hinreichenden Breite existieren ein paar Rahmenvorgaben:

• Zu den Bereichen TheoInf-Wahl, PrakTechInf-Wahl und AnwInf-Wahl gibt es im Lehrveranstaltungsverzeichnis jeweils Auswahlkataloge.

• Die beiden Module Projekt-Wahl werden projektspezifisch vorgegeben (Modulkategorie Master-Basis oder Modulkategorie Master-Ergänzung) - es kann hierfür auch Auswahllisten geben.

• Im Bereich Informatik-Wahl muss ein Modul aus der Modulkategorie Master-Basis oder aus der Modulkategorie Master-Ergänzung gewählt werden.

• Freie Wahl: Hier können Module aus dem Gesamtangebot der Universität Bremen gewählt werden, solange sie sich inhaltlich nicht mit anderen absolvierten Modulen überschneiden. Diese Module können auf Antrag auch auf Bachelor-Niveau sein.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehrveranstaltungen werden u.a. in folgenden Formen durchgeführt:
o Kurs bzw. Vorlesung mit Übung/Tutorium/Praktikum
o Seminar
o Projekt

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im konsekutiven Master-Studiengang Informatik besteht neben der Möglichkeit der individuellen Schwerpunktsetzung auch die Option, das Studium an einem inhaltlichen Profil auszurichten:
o SQ: Sicherheit und Qualität
o KIKR: Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik
o DMI: Digitale Medien und Interaktion
Das Masterprofil kann auf dem Zeugnis ausgewiesen werden, wenn bestimmte Module profilspezifisch gewählt werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute Englischkenntnisse sind für ein erfolgreiches Informatikstudium notwendig.

Prüfungen und Prüfungsformen

Formen der Prüfungsleistungen sind u.a.
- mündliche Prüfungen
- Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch
- Bearbeitung von Praktikums-/Laboraufgaben mit Fachgespräch
- mündlicher Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung (Referat), optional mit Fachgespräch
- umfangreiche schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) mit Fachgespräch
- Abschlussarbeit

Die Prüfungsleistungen werden in Form studienbegleitender Leistungsnachweise erbracht.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe und SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

Im Fach Informatik sind derzeit hauptamtlich 20 Professuren besetzt (davon
5 Professorinnen), die gemeinsam mit einer großen Zahl Wissenschaftlicher
Mitarbeiter*innen die Lehre im Fach Informatik weitgehend abdecken.
Zusätzliche Lehrangebote kommen von pensionierten Hochschullehrer*innen,
Honorarprofessor*innen, Lehrenden aus anderen Fächern sowie ggf.
Lehrbeauftragten.

Studierende

29 Studentinnen
187 Studenten

Kooperationen

Die Bremer Informatik hat vielfältige Kontakte zu anderen Informatik-Forschungseinrichtungen in Deutschland und weltweit. Arbeitsgruppen der Informatik sind u.a. am Standort Bremen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) beteiligt. Im Transferbereich gibt es – u.a. durch
das Technologiezentrum Informatik (TZI) und das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) – intensive Kontakte zu Wirtschaft, Industrie und öffentlicher Verwaltung.

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA Informatik
Gebäude: MZH, Raum: 1196
E-Mail: inf(at)stugen.de
Telefon: 0421 /218–63535

Studienfachberatung

Prof. Dr. Ute Bormann
Gebäude: MZH, Raum: 5190
E-Mail: ute(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63901

Studienzentrum

Dr. Sabine Kuske
Gebäude: MZH, Raum: 1280
E-Mail: studienzentrum(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63532

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Wilfried Giesenhagen
Gebäude: MZH, Raum: 7090
E-Mail: wigi(at)fb3.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218 - 63511

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prüfungsamt Fachbereich 3
Gebäude: MZH, Raum: 7050 und 7056
E-Mail: pamtfb3(at)informatik.uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-63516, -63517, -63518, -63522

Stand der Informationen

25.10.2017

Autor/in